Parteisoldat in Amt und Würden

Da es die letzten Tage schreibtechnisch sehr ruhig auf meinem Blog war, fehlen natürlich bisher meine Gedanken zu unserem neuen Bundespräsidenten Wulff und ich will diese nun nachreichen. Ich weiss, es ist ja schon wieder ein alter Hut aber ich tue es trotzdem.

Glückwünsche an Herrn Wulff werde ich mir verkneifen da er von der Kanzlerin in ein Amt gelobt wurde, wo er ihr kanzlertechnisch nicht mehr gefährlich werden kann und letzten Endes haben die anderen Parteisoldaten der Parteien im dritten Wahlgang das getan, was von ihnen erwartet wurde und so konnte Wulff die Wahl dann mit absoluter Mehrheit gewinnen. Es wäre hier einmal ein löbliches Zeichen, wenn das künftige Gehalt des Herrn Wulff aus den Taschen von CDU, CSU und FDP kommen würde, damit nicht einmal mehr der Steuerzahler bluten muß für einen Präsidenten, den der Steuerzahler weder braucht noch will aber wie immer weit gefehlt.

Es ist jetzt bereits abzusehen, daß Herr Wulff seine Arbeit weder gut noch schlecht machen wird denn er war in der Vergangenheit bereits so farblos, nichtssagend und ohne jegliche Ecken und Kanten, daß man von ihm nicht viel zu erwarten haben wird als Bundesbürger. Bereits seine Antrittsrede war so voller belangloser Floskeln, und so wird es wohl auch bleiben.

Somit hat Deutschland einen neuen Präsidenten, das höchste Amt im Staat, was eigentlich keiner braucht aber welches den Steuerzahler sehr viel Geld kostet. Wenig erwähnenswert ist dabei, daß sich einige Schwachmaten bei der Wahl den ganzen Tag den Bauch auf Steuerzahlers Kosten vollgeschlagen haben um sich dann bei der Wahl zu enthalten. Genau dieser Personenkreis ist dann bei der nächsten Landtagswahl oder Bundestagswahl, die am rumheulen über die schwache Wahlbeteiligung der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger sind.

Ändern wird sich durch die Wahl des Herrn Wulff nichts denn nun hat der Mann in der Politik ja gar nichts mehr zu entscheiden und mitzureden sondern kann sich künftig voll und ganz auf das floskelreiche Gelaber konzentrieren. Wenn es dann bei den nächsten wichtigen Wahlen nicht mehr langt für Frau Merkel und ihre Henker dann ruft das Volk : Yes we can.

Diese Artikel könnten Dich auch interessieren :

  1. Umfrage: Bürger mögen Köhler trotz aller Kritik
  2. Emotionsloser Abgang
  3. Niedersachsens Ministerpräsident sieht keinen Spielraum für Steuersenkungen
  4. Politik übt sich in Schuldzuweisungen
  5. Wie man sich "beliebt" macht

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar»
  1. Fast könnte ich dir in allen Punkten recht geben, doch ich denke das wir einen Präsidenten brauchen, auch wenn er uns viel Geld kostet. Doch einen Repräsentanten sollte sich jedes Volk gönnen um in der Welt unsere schöne Bananenrepublik würdig zu vertreten. Gut, der Herr Wulff ist dafür denkbar ungeeignet, doch was interessiert die Kaste der Politiker in Berlin schon die Meinung des Volkes.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail wird niemals veröffentlicht. Erforderliche Felder sind als * markiert.

*
*