Daß Kristina sich auf Twitter nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, ist hinlänglich bekannt. Daß sie bei ihren politischen Entscheidungen manchmal ins Klo greift auch nicht wirklich neu. Aber tiefer als mit der Familienpflegezeit kann man eigentlich gar nicht in die Kloake des stillen Örtchens greifen.
Da plant doch tatsächlich dieser junge Hüpfer der Bundesregierung etwas, was auf den ersten Blick toll aussieht, wofür aber die Arbeitgeber dann bluten sollen, weil der Staat ja keine Kohle hat.
Geplant ist, daß ein Arbeitnehmer bei halber Arbeitszeit einen Angehörigen pflegen kann über einen unbestimmten Zeitraum bei 3/4 des Gehaltes und dann im darauffolgenden gleich langen Zeitraum, wo der Arbeitnehmer wieder voll arbeitet, dieser dann ebenfalls nur 3/4 des Gehaltes erhält. Bislang ist es bereits möglich, sich für 6 Monate unbezahlt freistellen zu lassen zur Pflege eines Angehörigen.
Unausgegorener kann ein Entwurf gar nicht sein wie der von Kristina Schröder.
Auf der einen Seite kann es sich kaum ein Arbeitgeber heute leisten, eine Vollzeitstelle befristet in 2 Halbtagsstellen umzuwandeln und auf der anderen Seite ist es in Zeiten von Billiglöhnen finanziell einfach nicht zu verkraften für einen Arbeitnehmer, wenn dieser neben Mehraufwendungen für die Pflege auch noch Einbußen beim Lohn zu verzeichnen hat. Somit fällt für viele Arbeitnehmer die Pflege zu Hause von Angehörigen flach und Frau Schröder hat lediglich eine weitere Stilblüte in ihrer “Hab ich erreicht” Liste.
Es ist schon erstaunlich, daß Politiker wie Frau Schröder für so viel Unvermögen und Inkompetenz auch noch jeden Monat fürstlich durch den Steuerzahler entlohnt werden.
Was die Schrödersche Mogelpackung nach sich ziehen wird, liegt auf der Hand. Die Politik hat es im Vorfeld ja schon erreicht, daß wir in Deutschland einen praktisch nicht mehr vorhandenen Kündigungsschutz haben. Somit werden viele Arbeitgeber einen Pflegewilligen eher kündigen und eine Abfindung bezahlen die steuerlich absetzbar ist und für einen dauerhaften Ersatz des Arbeitnehmers sorgen.
Bravo Frau Schröder, sie sind der Beweis dafür, wie man erfolgreich und anhaltend Arbeitsplätze vernichtet. Manche Politiker schaffen es bereits erfolgreich in jungen Jahren, sich ihr eigenes politisches Grab selber zu schaufeln.
Arbeitslosenzahlen und Hartz IV Zahlen werden ihre unmissverständliche Sprache danach sprechen.

Die Politiker wissen doch gar nicht wie man als “kleiner” Arbeitsgeber zu kämpfen hat, die Politiker kommen mit der “Schicht” des Volkes nicht in berührung, die gehen mit grösseren Kalibern essen usw. Genausowenig wissen sie wie es dem “armen” Volk geht, wie die erst kämpfen müssen, mit solchen Leuten haben die “Grossen” doch nichts am Hut…
Den Politikern geht es zu gut, darum geht es dem Volk zu schlecht…
Treffender hätte der Artiekl die Nachteile der beabsichtigten Änderung nicht beschreiben können. Aber wo gibt es schon Politiker mit Unternehmerhintergrund?
Nun, es mag durchaus sein, daß der ein oder andere Politiker früher einmal Unternehmer war, das kann ich so nicht beurteilen allerdings ist diesen Herren und Damen dann jegliches unternehmerische Denken völlig abhanden gekommen und das einzig und allein aus dem Grund, daß man in der Politik sein Geld nicht durch Denken verdient sondern durch inkompetenten Aktionismus. Nur darin sind unsere Politiker wirklich erfolgreich.