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	<title>Kommentare zu: Das Geschwür bedingungsloses Grundeinkommen</title>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://alex-kempe.de/blog/das-geschwur-bedingungsloses-grundeinkommen/#comment-1341</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 19:52:10 +0000</pubDate>
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		<description>Dann hast du aber mit dem stillen Örtchen was falsch verstanden denn du hinterlässt hier gequirlte Kacke und andere dürfen den Mist nun für dich wegmachen. Übers Knie legen, nun du kannst es ja mal versuchen wenn du das Echo verträgst :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann hast du aber mit dem stillen Örtchen was falsch verstanden denn du hinterlässt hier gequirlte Kacke und andere dürfen den Mist nun für dich wegmachen. Übers Knie legen, nun du kannst es ja mal versuchen wenn du das Echo verträgst <img src='http://alex-kempe.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Paul</title>
		<link>http://alex-kempe.de/blog/das-geschwur-bedingungsloses-grundeinkommen/#comment-1340</link>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 19:46:51 +0000</pubDate>
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		<description>und du bist auch ein falsch erzogenes Geschwür und gehörst über Knie gelegt - wie die meisten BGE Kritiker.

Ich erwarte das ich das stille Örtchen sauber vorfinde - und so hinterlasse ich es.
Ich erwarte das meine Mitmenschen mir vertauen und mich nicht ständig kontrollieren - und so vertaue ich meinem Mitmenschen auch.

Das sind Werte die wurden mir anerzogen und da gibt es auch keinen Diskussionsbedarf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>und du bist auch ein falsch erzogenes Geschwür und gehörst über Knie gelegt &#8211; wie die meisten BGE Kritiker.</p>
<p>Ich erwarte das ich das stille Örtchen sauber vorfinde &#8211; und so hinterlasse ich es.<br />
Ich erwarte das meine Mitmenschen mir vertauen und mich nicht ständig kontrollieren &#8211; und so vertaue ich meinem Mitmenschen auch.</p>
<p>Das sind Werte die wurden mir anerzogen und da gibt es auch keinen Diskussionsbedarf.</p>
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	<item>
		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://alex-kempe.de/blog/das-geschwur-bedingungsloses-grundeinkommen/#comment-715</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 15:46:25 +0000</pubDate>
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		<description>Es will sich mir einfach nicht erschliessen, wie man bei diesem Thema irgendwelche Parallelen zu Gott, der Bibel, irgendwelchen Predigten oder gar dem Kommunismus oder dergleichen ziehen kann.

Ich sags mal so, wenn jetzt noch jemand auf die Idee kommt und hier anfängt, religiöses Zeug zu tippen muß ich denke ich anfangen zu editieren denn sorry aber dafür ist in meinem Blog kein Platz !!!!

Lasst also Auswüchse über Bergpredigten und dergleichen stecken, hier ist der falsche Platz dafür. DANKE !!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es will sich mir einfach nicht erschliessen, wie man bei diesem Thema irgendwelche Parallelen zu Gott, der Bibel, irgendwelchen Predigten oder gar dem Kommunismus oder dergleichen ziehen kann.</p>
<p>Ich sags mal so, wenn jetzt noch jemand auf die Idee kommt und hier anfängt, religiöses Zeug zu tippen muß ich denke ich anfangen zu editieren denn sorry aber dafür ist in meinem Blog kein Platz !!!!</p>
<p>Lasst also Auswüchse über Bergpredigten und dergleichen stecken, hier ist der falsche Platz dafür. DANKE !!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mrnorgeman</title>
		<link>http://alex-kempe.de/blog/das-geschwur-bedingungsloses-grundeinkommen/#comment-714</link>
		<dc:creator>mrnorgeman</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 14:03:20 +0000</pubDate>
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		<description>@ Christoph (November 7th, 2010 um 16:48)

Vlt. lässt sich das bGE auch gar nicht in die Katekorie Kommunismus bzw. Kapitalismus pressen - immerhin erwächst es nicht aus einem hungernden Proletariat sondern aus einer wohlhabenden, produktiven und demokratischen Gesellschaft. Dazu gab es heute übrigens eine sehr interessante Diskussion im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages.

Es ist vielmehr der Wunsch den bisher gültigen Gesellschaftsvertrag in sozialer Hinsicht weiterzuentwickeln, vlt. ähnlich der humboltschen Erkenntnis Bildung müsse für alle da sein oder der ökologischen Bewegungen der 70er Jahre. Diese Errungenschaften stellt heute auch niemand in Frage und wir sind wahrscheinlich allgemein der Ansicht, dass es trotz des immensen Aufwandes, der zur Realisierung dieser dort formulierten Ziele betrieben wurde, unsere Gesellschaft insgesamt vorangebracht hat.

Über die Ausführung der Kommunismus sei an den Auswüchsen des Kapitalismus schuld, kann ich mich hingegen nur wundern und mich fragen, was das mit dem bGE zu tun haben soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Christoph (November 7th, 2010 um 16:48)</p>
<p>Vlt. lässt sich das bGE auch gar nicht in die Katekorie Kommunismus bzw. Kapitalismus pressen &#8211; immerhin erwächst es nicht aus einem hungernden Proletariat sondern aus einer wohlhabenden, produktiven und demokratischen Gesellschaft. Dazu gab es heute übrigens eine sehr interessante Diskussion im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages.</p>
<p>Es ist vielmehr der Wunsch den bisher gültigen Gesellschaftsvertrag in sozialer Hinsicht weiterzuentwickeln, vlt. ähnlich der humboltschen Erkenntnis Bildung müsse für alle da sein oder der ökologischen Bewegungen der 70er Jahre. Diese Errungenschaften stellt heute auch niemand in Frage und wir sind wahrscheinlich allgemein der Ansicht, dass es trotz des immensen Aufwandes, der zur Realisierung dieser dort formulierten Ziele betrieben wurde, unsere Gesellschaft insgesamt vorangebracht hat.</p>
<p>Über die Ausführung der Kommunismus sei an den Auswüchsen des Kapitalismus schuld, kann ich mich hingegen nur wundern und mich fragen, was das mit dem bGE zu tun haben soll.</p>
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	<item>
		<title>Von: Kinnal</title>
		<link>http://alex-kempe.de/blog/das-geschwur-bedingungsloses-grundeinkommen/#comment-713</link>
		<dc:creator>Kinnal</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 20:35:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://alex-kempe.de/?p=2256#comment-713</guid>
		<description>@Christoph

„Der Mensch ist für ein Grundeinkommen nicht reif und braucht Kontrollinstanzen und andere Druckmittel, um nicht asozial zu agieren!“

Gott als Schöpfer findet sein Entsprechen in uns, seinem Ebenbild. Sind wir damit nicht automatisch zur Schöpfung befähigt? Und wird mit diesem Argument nicht im selben Atemzug die gesamte biblische Botschaft, insbesondere die Botschaft der Bergpredigt, als politisch irrelevant und unrealistisch denunziert? Schließlich ist die bedingungslose Zusage der Liebe Gottes der Kernbestand dieser biblischen Botschaft!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christoph</p>
<p>„Der Mensch ist für ein Grundeinkommen nicht reif und braucht Kontrollinstanzen und andere Druckmittel, um nicht asozial zu agieren!“</p>
<p>Gott als Schöpfer findet sein Entsprechen in uns, seinem Ebenbild. Sind wir damit nicht automatisch zur Schöpfung befähigt? Und wird mit diesem Argument nicht im selben Atemzug die gesamte biblische Botschaft, insbesondere die Botschaft der Bergpredigt, als politisch irrelevant und unrealistisch denunziert? Schließlich ist die bedingungslose Zusage der Liebe Gottes der Kernbestand dieser biblischen Botschaft!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph</title>
		<link>http://alex-kempe.de/blog/das-geschwur-bedingungsloses-grundeinkommen/#comment-712</link>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 15:48:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://alex-kempe.de/?p=2256#comment-712</guid>
		<description>@ den Autor des Artikels Herrn Kempe

Sie haben völlig und damit meine ich zu 100% recht mit Ihrer Meinung.

Aber wen wundert es, daß durch ständig schlechtere Bildung an den staatlichen Schulen,
es immer mehr von diesen verweichlichten, naiven, leichtgläubigen Hippies geben wird,
die ein leichtes Opfer der Täuschung durch die Kommunistische Internationale sind?
Daß diese gewollte Verdummung längst Einzug in deutsche Schulen gefunden hat, sieht
man immer deutlicher.

Was würde durch ein bedingungsloses Grundeinkommen passieren?

Zunächst mal sollte eines klar sein:
Man kann nichts umverteilen, das nicht vorher auch jemanden mit (Staats-)Gewalt
weggenommen worden ist.
Einem gerechten und rechtschaffenen Menschen stellt sich sofort die Frage nach der
Legitimation dieses erzwungenen Wegnehmens, das ja eigentlich nichts anderes ist, als
legalisierter Diebstahl.
Das bGE würde nur dazu führen, daß praktisch niemand mehr arbeiten müßte, da er ja
auf Kosten anderer angenehm leben kann.
Sehr viel weniger Leute würden nur noch einer Beschäftigung nachgehen.
Die Folge davon wäre, daß zahlreiche Unternehmen, kleine wie große, Ihre Stellen nicht
mehr belegt bekommen, und sie dadurch nur viel weniger zu produzieren in der Lage
wären. Um weiterhin genügend Anreiz zu schaffen, diese Stellen belegt zu bekommen,
müßte für Arbeit wesentlich mehr gezahlt werden.
Niemand weiß, wie sich dieses bGE auf die Preise von Gütern (besonders jene aus Manufaktur)
und Dienstleistungen auswirken würde, aber mit Sicherheit sind Preissteigerungen von 30-200%
realistisch.

Und ja, das bGE ist eindeutig gleichzusetzen mit KOMMUNISMUS.
Der Sozialismus ist zu einer weltweiten Epidemie geworden. Sehr bald schon wird er zu einer
globen PLAGE. Jederzeit werde ich mich gerne zum bewaffneten Kampf gegen diese SEUCHE
freiwillig melden.

Kein rechtschaffener Mensch und mit Sicherheit kein gläubiger Christ der die Bibel und Jesus&#039;
Warnungen kennt, wird dieser dämonischen Versuchung und teuflischen Täuschung zum
Opfer fallen. Anderen Menschen zu helfen ist eine noble Tat. Dies muß aber immer freiwillig
geschehen, und auch die Dankbarkeit des Betroffenen ist Motivation und Bestätigung für den
Gönner. Aber gewaltsame Umverteilung durch den Staat ist einfach Unrecht.
Da es nunmal Unrecht ist, sich an den Gütern seines Nächsten zu bedienen, als wären es die
Eigenen.
Stichwort &quot;Du sollst nicht stehlen.&quot; .. &quot;Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut&quot;.
Erinnert sich überhaupt noch jemand daran??

Des weiteren ist es nicht die Aufgabe des Staates, Vermögen umzuverteilen, genausowenig
wie es die Aufgabe des Staates ist, mündige Bürger zu bevormunden, zu bemuttern wie
kleine Kinder, und von der Wiege bis zur Bahre rundum zu versorgen.
Nur TOTALITÄRE Regime, stecken ihre Nase ins Privatleben ihrer Bürger.
Man möge sich nur die Volksrepublik China anschauen, mit ihrer 1-Kind-Politik, ihrer
Zensur und Unterdrückung. Wer das gut findet, kann doch gerne auswandern.
Die Aufgabe des Staates ist es, für Recht und Ordnung zu sorgen, und für Rechtssicherheit,
also die Eigentumsverhältnisse JEDERMANN&#039;s zu schützen, also nicht nur jene der Bourgeoisie.

Ich finde es bedauerlich, daß gerade die Unterschicht, gerade die Arbeiter besonders leicht
auf die Lügen der Kommunistischen Verschwörung hereinfallen.
Gerade die Arbeiter sind es doch, die von den Kommunisten IMMER am meisten ausgebeutet
wurden. Wieso sollte ein Arbeiter auf die Früchte seiner Arbeit teilweise oder fast gänzlich
verzichten?
Höchste Zeit für die sozial Schwachen einzusehen, daß das Freie Marktsystem ihnen
mehr Chancen, mehr Wohlstand und mehr Freiheit bietet, als jedes andere System.
Der Kommunismus ist kein System für die Arbeiter, sondern für die Macht-Elite.
Es ist nicht wirklich ein System &quot;sozialer Gerechtigkeit&quot; und &quot;gerechter Sozialeistungen&quot;,
sondern in Wahrheit ein System um alle Bürger durch Sozialleistungen an den Staat zu
binden, ihn gänzlich abhängig zu machen vom Staat dessen Gunst er sich dann
ausgesetzt sieht, ein System zur Konsolidierung der Macht und zur Zentralisierung allen
Vermögens in den Händen einiger Weniger, inklusive der globalen Resourcen des Planeten.

Kommunismus ist nicht die Lösung. Es ist der Grund fast allen Übels auf der Welt.
Die Lösung liegt vielmehr im Amerikanischen Traum von 1776 an dem wir uns alle heute ein
Beispiel nehmen sollten. (aber nicht daran, was die heimlichen Kommunisten in allen Lagern
in den letzten 70-80 Jahren aus den USA gemacht haben)

Zur Wirtschaftskrise die man bewußt heraufbeschwor, zum Teil vielleicht absichtlich, um nun
auf das &quot;Versagen des Kapitalismus&quot; hinweisen zu können, und zum anderen Teil vielleicht
unbewusst oder billigend in Kauf nehmend, möchte ich noch folgendes sagen:
Schuld sind nicht die Banken, auf die man den Hass der Bürger zu lenken versucht.
Diese sind selbst meist nur Opfer und teilweise so hoch verschuldet, daß viele bereits ohne
staatliche Hilfen schließen müßten.
Nun, warum ist das so?
Schuld ist der Gesetzgeber. Ganz eindeutig.
Unser &quot;Recht&quot;, die Konkurspraktiken, unser &quot;Insolvenzrecht&quot; favorisiert den Schuldner
maßlos gegenüber den Rechten des Gläubigers.
Leute werden zur Verantwortungslosigkeit animiert.
Es wird gezeigt, daß es nicht schlimm wäre, Verträge zu brechen und für die Schulden
oder den verursachten Schaden ANDERE aufkommen zu lassen.
Leuten wird signalisiert, sie könnten sich verhalten wie kleine Kinder.
Müßten nicht zu ihrem Wort stehen.
Egal, man kann ja die Rechnung jemand anderem schicken.
Dieser Werteverfall, dieser vollkommene Verfall jeglicher Moral und jedweden
Anstands ist der wahre Verursacher der Krise.
Zahlungsunwillige Schuldner gehören notfalls auch in den Steinbruch, bis ihre
Schuld samt Zinsen und Zinseszinsen abgegolten ist.
Nur dann lernen die Menschen wieder Verantwortung für Ihre Taten zu übernehmen.

Zum bGE möchte ich abschließend nur noch folgendes zitieren:
&quot;Es gibt Lügen, die so tief in den Herzen der Menschen herbei ersehnt werden, daß selbst Millionen
von Toten nicht Anlaß genug sind, sie als das zu erkennen was sie wirklich sind.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ den Autor des Artikels Herrn Kempe</p>
<p>Sie haben völlig und damit meine ich zu 100% recht mit Ihrer Meinung.</p>
<p>Aber wen wundert es, daß durch ständig schlechtere Bildung an den staatlichen Schulen,<br />
es immer mehr von diesen verweichlichten, naiven, leichtgläubigen Hippies geben wird,<br />
die ein leichtes Opfer der Täuschung durch die Kommunistische Internationale sind?<br />
Daß diese gewollte Verdummung längst Einzug in deutsche Schulen gefunden hat, sieht<br />
man immer deutlicher.</p>
<p>Was würde durch ein bedingungsloses Grundeinkommen passieren?</p>
<p>Zunächst mal sollte eines klar sein:<br />
Man kann nichts umverteilen, das nicht vorher auch jemanden mit (Staats-)Gewalt<br />
weggenommen worden ist.<br />
Einem gerechten und rechtschaffenen Menschen stellt sich sofort die Frage nach der<br />
Legitimation dieses erzwungenen Wegnehmens, das ja eigentlich nichts anderes ist, als<br />
legalisierter Diebstahl.<br />
Das bGE würde nur dazu führen, daß praktisch niemand mehr arbeiten müßte, da er ja<br />
auf Kosten anderer angenehm leben kann.<br />
Sehr viel weniger Leute würden nur noch einer Beschäftigung nachgehen.<br />
Die Folge davon wäre, daß zahlreiche Unternehmen, kleine wie große, Ihre Stellen nicht<br />
mehr belegt bekommen, und sie dadurch nur viel weniger zu produzieren in der Lage<br />
wären. Um weiterhin genügend Anreiz zu schaffen, diese Stellen belegt zu bekommen,<br />
müßte für Arbeit wesentlich mehr gezahlt werden.<br />
Niemand weiß, wie sich dieses bGE auf die Preise von Gütern (besonders jene aus Manufaktur)<br />
und Dienstleistungen auswirken würde, aber mit Sicherheit sind Preissteigerungen von 30-200%<br />
realistisch.</p>
<p>Und ja, das bGE ist eindeutig gleichzusetzen mit KOMMUNISMUS.<br />
Der Sozialismus ist zu einer weltweiten Epidemie geworden. Sehr bald schon wird er zu einer<br />
globen PLAGE. Jederzeit werde ich mich gerne zum bewaffneten Kampf gegen diese SEUCHE<br />
freiwillig melden.</p>
<p>Kein rechtschaffener Mensch und mit Sicherheit kein gläubiger Christ der die Bibel und Jesus&#8217;<br />
Warnungen kennt, wird dieser dämonischen Versuchung und teuflischen Täuschung zum<br />
Opfer fallen. Anderen Menschen zu helfen ist eine noble Tat. Dies muß aber immer freiwillig<br />
geschehen, und auch die Dankbarkeit des Betroffenen ist Motivation und Bestätigung für den<br />
Gönner. Aber gewaltsame Umverteilung durch den Staat ist einfach Unrecht.<br />
Da es nunmal Unrecht ist, sich an den Gütern seines Nächsten zu bedienen, als wären es die<br />
Eigenen.<br />
Stichwort &#8220;Du sollst nicht stehlen.&#8221; .. &#8220;Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut&#8221;.<br />
Erinnert sich überhaupt noch jemand daran??</p>
<p>Des weiteren ist es nicht die Aufgabe des Staates, Vermögen umzuverteilen, genausowenig<br />
wie es die Aufgabe des Staates ist, mündige Bürger zu bevormunden, zu bemuttern wie<br />
kleine Kinder, und von der Wiege bis zur Bahre rundum zu versorgen.<br />
Nur TOTALITÄRE Regime, stecken ihre Nase ins Privatleben ihrer Bürger.<br />
Man möge sich nur die Volksrepublik China anschauen, mit ihrer 1-Kind-Politik, ihrer<br />
Zensur und Unterdrückung. Wer das gut findet, kann doch gerne auswandern.<br />
Die Aufgabe des Staates ist es, für Recht und Ordnung zu sorgen, und für Rechtssicherheit,<br />
also die Eigentumsverhältnisse JEDERMANN&#8217;s zu schützen, also nicht nur jene der Bourgeoisie.</p>
<p>Ich finde es bedauerlich, daß gerade die Unterschicht, gerade die Arbeiter besonders leicht<br />
auf die Lügen der Kommunistischen Verschwörung hereinfallen.<br />
Gerade die Arbeiter sind es doch, die von den Kommunisten IMMER am meisten ausgebeutet<br />
wurden. Wieso sollte ein Arbeiter auf die Früchte seiner Arbeit teilweise oder fast gänzlich<br />
verzichten?<br />
Höchste Zeit für die sozial Schwachen einzusehen, daß das Freie Marktsystem ihnen<br />
mehr Chancen, mehr Wohlstand und mehr Freiheit bietet, als jedes andere System.<br />
Der Kommunismus ist kein System für die Arbeiter, sondern für die Macht-Elite.<br />
Es ist nicht wirklich ein System &#8220;sozialer Gerechtigkeit&#8221; und &#8220;gerechter Sozialeistungen&#8221;,<br />
sondern in Wahrheit ein System um alle Bürger durch Sozialleistungen an den Staat zu<br />
binden, ihn gänzlich abhängig zu machen vom Staat dessen Gunst er sich dann<br />
ausgesetzt sieht, ein System zur Konsolidierung der Macht und zur Zentralisierung allen<br />
Vermögens in den Händen einiger Weniger, inklusive der globalen Resourcen des Planeten.</p>
<p>Kommunismus ist nicht die Lösung. Es ist der Grund fast allen Übels auf der Welt.<br />
Die Lösung liegt vielmehr im Amerikanischen Traum von 1776 an dem wir uns alle heute ein<br />
Beispiel nehmen sollten. (aber nicht daran, was die heimlichen Kommunisten in allen Lagern<br />
in den letzten 70-80 Jahren aus den USA gemacht haben)</p>
<p>Zur Wirtschaftskrise die man bewußt heraufbeschwor, zum Teil vielleicht absichtlich, um nun<br />
auf das &#8220;Versagen des Kapitalismus&#8221; hinweisen zu können, und zum anderen Teil vielleicht<br />
unbewusst oder billigend in Kauf nehmend, möchte ich noch folgendes sagen:<br />
Schuld sind nicht die Banken, auf die man den Hass der Bürger zu lenken versucht.<br />
Diese sind selbst meist nur Opfer und teilweise so hoch verschuldet, daß viele bereits ohne<br />
staatliche Hilfen schließen müßten.<br />
Nun, warum ist das so?<br />
Schuld ist der Gesetzgeber. Ganz eindeutig.<br />
Unser &#8220;Recht&#8221;, die Konkurspraktiken, unser &#8220;Insolvenzrecht&#8221; favorisiert den Schuldner<br />
maßlos gegenüber den Rechten des Gläubigers.<br />
Leute werden zur Verantwortungslosigkeit animiert.<br />
Es wird gezeigt, daß es nicht schlimm wäre, Verträge zu brechen und für die Schulden<br />
oder den verursachten Schaden ANDERE aufkommen zu lassen.<br />
Leuten wird signalisiert, sie könnten sich verhalten wie kleine Kinder.<br />
Müßten nicht zu ihrem Wort stehen.<br />
Egal, man kann ja die Rechnung jemand anderem schicken.<br />
Dieser Werteverfall, dieser vollkommene Verfall jeglicher Moral und jedweden<br />
Anstands ist der wahre Verursacher der Krise.<br />
Zahlungsunwillige Schuldner gehören notfalls auch in den Steinbruch, bis ihre<br />
Schuld samt Zinsen und Zinseszinsen abgegolten ist.<br />
Nur dann lernen die Menschen wieder Verantwortung für Ihre Taten zu übernehmen.</p>
<p>Zum bGE möchte ich abschließend nur noch folgendes zitieren:<br />
&#8220;Es gibt Lügen, die so tief in den Herzen der Menschen herbei ersehnt werden, daß selbst Millionen<br />
von Toten nicht Anlaß genug sind, sie als das zu erkennen was sie wirklich sind.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ForMoreDemocracy</title>
		<link>http://alex-kempe.de/blog/das-geschwur-bedingungsloses-grundeinkommen/#comment-711</link>
		<dc:creator>ForMoreDemocracy</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 16:44:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://alex-kempe.de/?p=2256#comment-711</guid>
		<description>Zitat Christian: &quot;Ich denke es ist ähnlich wie beim Kommunismus. Der hat auch schon darauf gesetzt, dass der Mensch gut ist, aber er ist es nicht, sondern er verfolgt stets seine eigenen Interessen und arbeitet, wenn sich dies lohnt.&quot;

„Es ist ein überholtes Menschenbild, dass der Mensch von Natur aus faul sei. Wer daran festhält, dem ist kaum zu helfen. Der Mensch ist allerdings auch nicht von Natur aus “gut”, wie Marx es aus dem Bauch heraus annahm.
Die modernen Wissenschaften vom Menschen, insbesondere die Endokrinologie, haben uns neue, greifbare Erkenntnisse über die Menschen gebracht. Wir brauchen nicht nur mehr blind zu vermuten, wie wir funktionieren. Was die Bedingungen für eine gute Arbeit angeht, wissen wir, dass der Mensch unter Zwang nur unter Aktivierung der Mygdala arbeitet und auch lernt. Dies ist die verborgene Hirnregion, in der seine Urängste vergraben und von woher Daten nur schwer aufrufbar sind. Frei arbeitet der Mensch unter Aktivierung seines ein Zwischenhirns, das bei ungezwungener Arbeit alle Erkenntnisse sammelt. In der nächsten Schlafperiode werden sie automatisch im Großhirn ablagert, wo sie jederzeit verfügbar sind.
Die lockeren Sprüche von Paulus: „ Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“ (Thessalonier 3,10) und Karl Marx : „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen (Kritik des Gothaer Programms, GME, 19:21) waren nie durchdacht. Jeder weiß dass es töricht ist, „im Schweiße seines Angesichts sein Brot verdienen“ zu wollen. Mit ein wenig Arbeit seiner grauen Zellen schafft man das weit besser und weniger mühevoll.
Wenn der Geldverdienst nicht mehr den Druck zur Erbringung von Leistungen darstellt, arbeitet der Mensch vielmehr willig und effektiv wie sonst nicht. Das beweisen die Abermillionen ehrenamtlich tätigen Bürger, die freudig einen erklecklichen Beitrag zum Bruttosozialprodukt unserer Gesellschaft beitragen.
Wir sind auf dem Weg zur Wissensgesellschaft. Diese kann keine nur unter Druck arbeitenden Lohnsklaven brauchen. Sie hat große Chancen zu ihrer Realisierung unter den Bedingungen der vom Existenzdruck befreiten Arbeit. Man sehe sich einmal im legendären Silikon Valley um. Dort leisten engagierte weit über ihrem Lebensbedarf bezahlte Menschen zukunftsweisende Arbeit. So etwas wäre auch in Deutschland möglich.“

Quelle: http://www.readers-edition.de/2006/12/12/bedingungsloses-grundeinkommen-gedanken-ueber-eine-moegliche-nahe-zukunft/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat Christian: &#8220;Ich denke es ist ähnlich wie beim Kommunismus. Der hat auch schon darauf gesetzt, dass der Mensch gut ist, aber er ist es nicht, sondern er verfolgt stets seine eigenen Interessen und arbeitet, wenn sich dies lohnt.&#8221;</p>
<p>„Es ist ein überholtes Menschenbild, dass der Mensch von Natur aus faul sei. Wer daran festhält, dem ist kaum zu helfen. Der Mensch ist allerdings auch nicht von Natur aus “gut”, wie Marx es aus dem Bauch heraus annahm.<br />
Die modernen Wissenschaften vom Menschen, insbesondere die Endokrinologie, haben uns neue, greifbare Erkenntnisse über die Menschen gebracht. Wir brauchen nicht nur mehr blind zu vermuten, wie wir funktionieren. Was die Bedingungen für eine gute Arbeit angeht, wissen wir, dass der Mensch unter Zwang nur unter Aktivierung der Mygdala arbeitet und auch lernt. Dies ist die verborgene Hirnregion, in der seine Urängste vergraben und von woher Daten nur schwer aufrufbar sind. Frei arbeitet der Mensch unter Aktivierung seines ein Zwischenhirns, das bei ungezwungener Arbeit alle Erkenntnisse sammelt. In der nächsten Schlafperiode werden sie automatisch im Großhirn ablagert, wo sie jederzeit verfügbar sind.<br />
Die lockeren Sprüche von Paulus: „ Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“ (Thessalonier 3,10) und Karl Marx : „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen (Kritik des Gothaer Programms, GME, 19:21) waren nie durchdacht. Jeder weiß dass es töricht ist, „im Schweiße seines Angesichts sein Brot verdienen“ zu wollen. Mit ein wenig Arbeit seiner grauen Zellen schafft man das weit besser und weniger mühevoll.<br />
Wenn der Geldverdienst nicht mehr den Druck zur Erbringung von Leistungen darstellt, arbeitet der Mensch vielmehr willig und effektiv wie sonst nicht. Das beweisen die Abermillionen ehrenamtlich tätigen Bürger, die freudig einen erklecklichen Beitrag zum Bruttosozialprodukt unserer Gesellschaft beitragen.<br />
Wir sind auf dem Weg zur Wissensgesellschaft. Diese kann keine nur unter Druck arbeitenden Lohnsklaven brauchen. Sie hat große Chancen zu ihrer Realisierung unter den Bedingungen der vom Existenzdruck befreiten Arbeit. Man sehe sich einmal im legendären Silikon Valley um. Dort leisten engagierte weit über ihrem Lebensbedarf bezahlte Menschen zukunftsweisende Arbeit. So etwas wäre auch in Deutschland möglich.“</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.readers-edition.de/2006/12/12/bedingungsloses-grundeinkommen-gedanken-ueber-eine-moegliche-nahe-zukunft/" rel="nofollow">http://www.readers-edition.de/2006/12/12/bedingungsloses-grundeinkommen-gedanken-ueber-eine-moegliche-nahe-zukunft/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: GuidoAnkerman</title>
		<link>http://alex-kempe.de/blog/das-geschwur-bedingungsloses-grundeinkommen/#comment-710</link>
		<dc:creator>GuidoAnkerman</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 19:13:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://alex-kempe.de/?p=2256#comment-710</guid>
		<description>@ Christian

Es gibt aber einen gravierenden Unterschied zwischen Grundeinkommen und Kommunismus.

Beim Grundeinkommen kann ich so viel hinzuverdienen, wie ich in der Lage bin zu arbeiten, im Kommunismus geht das nicht.

Damit ist ein Ansporn für jeden gegeben, der mehr haben will.

Wenn Menschen nicht von Natur aus &quot;gut&quot; sind, dann frage ich mich, wieso 20 Millionen Menschen in der BRD ehrenamtlich arbeiten, d.h. ohne Bezahlung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Christian</p>
<p>Es gibt aber einen gravierenden Unterschied zwischen Grundeinkommen und Kommunismus.</p>
<p>Beim Grundeinkommen kann ich so viel hinzuverdienen, wie ich in der Lage bin zu arbeiten, im Kommunismus geht das nicht.</p>
<p>Damit ist ein Ansporn für jeden gegeben, der mehr haben will.</p>
<p>Wenn Menschen nicht von Natur aus &#8220;gut&#8221; sind, dann frage ich mich, wieso 20 Millionen Menschen in der BRD ehrenamtlich arbeiten, d.h. ohne Bezahlung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://alex-kempe.de/blog/das-geschwur-bedingungsloses-grundeinkommen/#comment-709</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 16:22:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://alex-kempe.de/?p=2256#comment-709</guid>
		<description>Die Probleme würden denke nicht unbedingt bei den &quot;guten&quot; Jobs auftreten, sondern bei den schlechten. Wer nur Regale in einem Supermarkt packen kann der wird sich überlegen, ob er das für etwas zusätzliches Geld machen kann. Die Kosten für solche Arbeiten würden demnach entsprechend steigen.
Ich denke es ist ähnlich wie beim Kommunismus. Der hat auch schon darauf gesetzt, dass der Mensch gut ist, aber er ist es nicht, sondern er verfolgt stets seine eigenen Interessen und arbeitet, wenn sich dies lohnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Probleme würden denke nicht unbedingt bei den &#8220;guten&#8221; Jobs auftreten, sondern bei den schlechten. Wer nur Regale in einem Supermarkt packen kann der wird sich überlegen, ob er das für etwas zusätzliches Geld machen kann. Die Kosten für solche Arbeiten würden demnach entsprechend steigen.<br />
Ich denke es ist ähnlich wie beim Kommunismus. Der hat auch schon darauf gesetzt, dass der Mensch gut ist, aber er ist es nicht, sondern er verfolgt stets seine eigenen Interessen und arbeitet, wenn sich dies lohnt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix Coeln</title>
		<link>http://alex-kempe.de/blog/das-geschwur-bedingungsloses-grundeinkommen/#comment-708</link>
		<dc:creator>Felix Coeln</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 16:18:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://alex-kempe.de/?p=2256#comment-708</guid>
		<description>Vor zwei Wochen haben wir in Köln bei einem Strassenfest eine kleine inoffizielle Umfrage durchgeführt:
&quot;Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?&quot;, war die Frage, die auf einer goldenen Postkarte aufgedruckt war und die ich den Passanten entegegen gehalten habe.

149 Antworten wurden abgegeben

29 also 19,46%  schrieben das Gleiche, das Selbe oder Ähnliches
  3   &quot;       2,01%  schrieben, weniger tun
10   &quot;       6,71%  schrieben, sie würden etwas anderes tun - teilweise waren sie bereit mehr zu tun, weil sie sich nicht um Geldverdienen kümmern müßten
  5   &quot;       3,36%  würden sich auf Elternschaft, Haushalt konzentrieren
10   &quot;       6,71%  wollten Kinder betreuen
  8   &quot;       5,37%  schrieben lehren/unterrichten
13   &quot;       8,72%  wollten dann auf Reisen gehen
  9   &quot;       6,04%  schrieben, sie wollten ins Ausland gehen
11   &quot;       7,38%  würden sich ihrem Hobby widmen
  5   &quot;       3,36%  schrieben, daß sie NIX machen wollen
  6   &quot;       4,03%  wollten in eigene Fortbildung investieren
16   &quot;     10,74%  gaben Sinnstiftung oder Spaß an
24   &quot;     16,11%  schrieben spez. Beruf auf
  2   &quot;       1,34%  wollten Entwicklungshilfe machen
  6   &quot;       4,03%  wollten sich mit Tieren beschäftigen
  7   &quot;       1,34%  würden eine Landwirtschaft übernehmen oder Gartenarbeit
  6   &quot;       4,03%  wollten sich einem Ehrenamt widmen
15   &quot;     10,07%  wollten sich sozial engagieren
12   &quot;       8,05%  stellten sich Kunst als künftiges Schaffensfeld vor
10   &quot;       6,71%  wollten schreiben
  6   &quot;       4,03%  wollten Musik machen
  6   &quot;       4,03%  würden sich handwerklich betätigen
  3   &quot;       2,01%  wollten forschen
  9   &quot;       6,04%  schrieben, sie hätten dann keine Existenznot
  7   &quot;       4,70%  wollten etwas, was ich unter Selbstverwirklichung zusammen gefasst habe

Die Auswertung wurde von mir selbst durchgeführt. Ich habe verschiedene Aussagen zusammen gefasst, so wie sie sich für mich sinnvoll zusammen fassen ließen. Es waren Mehrfachnennungen möglich und ich habe einige Aussagen verschiedenen Kategorien zugeordnet. Daraus ergibt sich, daß 100% weit überchritten sind.

Die Umfrage ist aus vielen Gründen nicht repräsentativ. Z.B. war es Publikum eines Bürgerstrassenfestes, es fand statt in einem Stadtteil mit progressiven Anwohnern und etlichee Menschen weigerten sich, eine Antwort zu geben. Dennoch finde ich den Querschnitt der abgegebenen Antworten sehr spannend.


Nun noch ein weiteres Argument:
nach Deiner Definition bin ich jemand, der nach Deiner Ansicht verdient am untersten Minimum zu leben. Aber vielleicht stelle ich mal ein paar wenige Eckpunkte in meinem Leben dar.

Alleinerziehende Mutter, Ausländerin. In den 60er Jahren aus Spanien nach Deutschland eingewandert, um ihre Eltern zu entschulden, die in kurzer Zeit drei ihrer Schwestern mit einer Mitgift ausstatten mußten. Ich bin als hochbegabt bereits in der vierten Klasse identifiziert worden und ab der 6. Klasse schulisch total abgekackt. Und warum? Ich hielt es z.B. nicht aus, nachmittags allein in der Wohnung zu sein. Achja, in der ersten Klasse war ich schon Aussenseiter. Ich war nämlich der einzige Ausländer in meiner Klasse und meine Mutter nicht unbedingt die fähigste mit ihrem gebrochenem deutsch, sozialen Anschluß zu erlangen.

Seitdem ich 16 war, habe ich mich in allen möglichen Bereichen ehrenamtlich engagiert. Das große Problem dabei:
man selbst bleibt dabei auf der Strecke.
Gerade sitze ich wieder in einem Büro und bin Teil einer 3.000 Ehrenamtliche umfassenden Mannschaft, die ein internationales Breitensportereignis auf die Beine stellt (schon seit 4 Jahren!), welche 10.000 Sportler betreut und teilweise von Teilnahmegebühren befreit und mitunter sogar den Flug bezahlt, Unterkunft und mit einem Taschengeld ausstattet - nur damit diese Menschen teilnehmen können. Fremde Menschen aus fremden Ländern wohlgemerkt, die man noch nicht einmal kennt. Und wir weigern uns, unseren eigenen Volksangehörigen eine Teilnahme am Leben zu ermöglichen.

Vor zwei Jahren ist mein Schachlehrer verhungert! Über einen Zeiraum von 6 - 8 Jahren. Für eins der reichsten Länder der Welt ist das ein totales Armutszeugnis! Und was sagt das über uns als Volk oder Solidargemeinschaft aus? Leider das, was Dein Blog in jeder Zeile transpiriert:
uns geht es doch gut und was scheren mich die Parasiten, die mein sauer verdientes Geld auch noch verprassen - wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.

Nach Deiner Überzeugung müßte ich ledigliche etwas leisten und der Erfolg würde sich zwangsläufig einstellen. Dummerweise unterliegt die Einschätzung, ob einer etwas &quot;leistet&quot; rein willkürlichen Bewertungen/Beurteilungen. Z.B. einer ökonomischen Wertschätzung oder Abwertung - willkürlich, teilweise rein persönlicher Maßstäbe, aber in jedem Fall einer Abwesenheit von Wohlwollen, einer Distanz die bestimmt, &quot;Du gehörst dazu, Du nicht!&quot;

Mein Schachlehrer war in seinen 30ern ein erfolgreicher Geschäftsmann. Als ich ihn kennen lernte, war er 48-49, total dürr, hatte fehlende Zähne und sah mindestens 15 Jahre älter aus. Ich weiß nicht, was mit seinem Geschäft geschehen ist und ich weiß nicht, was mit ihm passiert ist, daß er nicht wieder Fuß fassen konnte - angeblich war die russiche Mafia hinter ihm her.
Aber er hat es ja verdient zu verhungern, er hat ja keinen produktiven Beitrag zur Gesellschaft geleistet. Ich weiß, daß er von einer Schachschule träumte, in der er Kinder- und Jugendarbeit leisten wollte, in der er seine Erfahrung hätte weiter geben können und in der er vielleicht das Glück gehabt hätte, einen Champion zu fördern.

Stattdessen war er obdachlos und er starb in der Dusche, als ein Bekannter seinen desolaten Zustand erlebte und ihm eine Unterkunft gab. Morgens früh kam der Bekannte in die leerstehende Wohnung, um ihm ein Frühstück zu geben. Die Dusche lief noch, die er selbst aufgedreht hatte, damit sich mein Schachlehrer säubern konnte, weil er stank und durch Stürze überall Wunden am Kopf und im Gesicht aufwies. Er war so abgemagert, sodaß er nicht mehr selbst stehen konnte.

Der gemeinsame Bekannte fand meinen Schachlehrer hockend unter der noch laufenden Dusche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen haben wir in Köln bei einem Strassenfest eine kleine inoffizielle Umfrage durchgeführt:<br />
&#8220;Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?&#8221;, war die Frage, die auf einer goldenen Postkarte aufgedruckt war und die ich den Passanten entegegen gehalten habe.</p>
<p>149 Antworten wurden abgegeben</p>
<p>29 also 19,46%  schrieben das Gleiche, das Selbe oder Ähnliches<br />
  3   &#8221;       2,01%  schrieben, weniger tun<br />
10   &#8221;       6,71%  schrieben, sie würden etwas anderes tun &#8211; teilweise waren sie bereit mehr zu tun, weil sie sich nicht um Geldverdienen kümmern müßten<br />
  5   &#8221;       3,36%  würden sich auf Elternschaft, Haushalt konzentrieren<br />
10   &#8221;       6,71%  wollten Kinder betreuen<br />
  8   &#8221;       5,37%  schrieben lehren/unterrichten<br />
13   &#8221;       8,72%  wollten dann auf Reisen gehen<br />
  9   &#8221;       6,04%  schrieben, sie wollten ins Ausland gehen<br />
11   &#8221;       7,38%  würden sich ihrem Hobby widmen<br />
  5   &#8221;       3,36%  schrieben, daß sie NIX machen wollen<br />
  6   &#8221;       4,03%  wollten in eigene Fortbildung investieren<br />
16   &#8221;     10,74%  gaben Sinnstiftung oder Spaß an<br />
24   &#8221;     16,11%  schrieben spez. Beruf auf<br />
  2   &#8221;       1,34%  wollten Entwicklungshilfe machen<br />
  6   &#8221;       4,03%  wollten sich mit Tieren beschäftigen<br />
  7   &#8221;       1,34%  würden eine Landwirtschaft übernehmen oder Gartenarbeit<br />
  6   &#8221;       4,03%  wollten sich einem Ehrenamt widmen<br />
15   &#8221;     10,07%  wollten sich sozial engagieren<br />
12   &#8221;       8,05%  stellten sich Kunst als künftiges Schaffensfeld vor<br />
10   &#8221;       6,71%  wollten schreiben<br />
  6   &#8221;       4,03%  wollten Musik machen<br />
  6   &#8221;       4,03%  würden sich handwerklich betätigen<br />
  3   &#8221;       2,01%  wollten forschen<br />
  9   &#8221;       6,04%  schrieben, sie hätten dann keine Existenznot<br />
  7   &#8221;       4,70%  wollten etwas, was ich unter Selbstverwirklichung zusammen gefasst habe</p>
<p>Die Auswertung wurde von mir selbst durchgeführt. Ich habe verschiedene Aussagen zusammen gefasst, so wie sie sich für mich sinnvoll zusammen fassen ließen. Es waren Mehrfachnennungen möglich und ich habe einige Aussagen verschiedenen Kategorien zugeordnet. Daraus ergibt sich, daß 100% weit überchritten sind.</p>
<p>Die Umfrage ist aus vielen Gründen nicht repräsentativ. Z.B. war es Publikum eines Bürgerstrassenfestes, es fand statt in einem Stadtteil mit progressiven Anwohnern und etlichee Menschen weigerten sich, eine Antwort zu geben. Dennoch finde ich den Querschnitt der abgegebenen Antworten sehr spannend.</p>
<p>Nun noch ein weiteres Argument:<br />
nach Deiner Definition bin ich jemand, der nach Deiner Ansicht verdient am untersten Minimum zu leben. Aber vielleicht stelle ich mal ein paar wenige Eckpunkte in meinem Leben dar.</p>
<p>Alleinerziehende Mutter, Ausländerin. In den 60er Jahren aus Spanien nach Deutschland eingewandert, um ihre Eltern zu entschulden, die in kurzer Zeit drei ihrer Schwestern mit einer Mitgift ausstatten mußten. Ich bin als hochbegabt bereits in der vierten Klasse identifiziert worden und ab der 6. Klasse schulisch total abgekackt. Und warum? Ich hielt es z.B. nicht aus, nachmittags allein in der Wohnung zu sein. Achja, in der ersten Klasse war ich schon Aussenseiter. Ich war nämlich der einzige Ausländer in meiner Klasse und meine Mutter nicht unbedingt die fähigste mit ihrem gebrochenem deutsch, sozialen Anschluß zu erlangen.</p>
<p>Seitdem ich 16 war, habe ich mich in allen möglichen Bereichen ehrenamtlich engagiert. Das große Problem dabei:<br />
man selbst bleibt dabei auf der Strecke.<br />
Gerade sitze ich wieder in einem Büro und bin Teil einer 3.000 Ehrenamtliche umfassenden Mannschaft, die ein internationales Breitensportereignis auf die Beine stellt (schon seit 4 Jahren!), welche 10.000 Sportler betreut und teilweise von Teilnahmegebühren befreit und mitunter sogar den Flug bezahlt, Unterkunft und mit einem Taschengeld ausstattet &#8211; nur damit diese Menschen teilnehmen können. Fremde Menschen aus fremden Ländern wohlgemerkt, die man noch nicht einmal kennt. Und wir weigern uns, unseren eigenen Volksangehörigen eine Teilnahme am Leben zu ermöglichen.</p>
<p>Vor zwei Jahren ist mein Schachlehrer verhungert! Über einen Zeiraum von 6 &#8211; 8 Jahren. Für eins der reichsten Länder der Welt ist das ein totales Armutszeugnis! Und was sagt das über uns als Volk oder Solidargemeinschaft aus? Leider das, was Dein Blog in jeder Zeile transpiriert:<br />
uns geht es doch gut und was scheren mich die Parasiten, die mein sauer verdientes Geld auch noch verprassen &#8211; wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.</p>
<p>Nach Deiner Überzeugung müßte ich ledigliche etwas leisten und der Erfolg würde sich zwangsläufig einstellen. Dummerweise unterliegt die Einschätzung, ob einer etwas &#8220;leistet&#8221; rein willkürlichen Bewertungen/Beurteilungen. Z.B. einer ökonomischen Wertschätzung oder Abwertung &#8211; willkürlich, teilweise rein persönlicher Maßstäbe, aber in jedem Fall einer Abwesenheit von Wohlwollen, einer Distanz die bestimmt, &#8220;Du gehörst dazu, Du nicht!&#8221;</p>
<p>Mein Schachlehrer war in seinen 30ern ein erfolgreicher Geschäftsmann. Als ich ihn kennen lernte, war er 48-49, total dürr, hatte fehlende Zähne und sah mindestens 15 Jahre älter aus. Ich weiß nicht, was mit seinem Geschäft geschehen ist und ich weiß nicht, was mit ihm passiert ist, daß er nicht wieder Fuß fassen konnte &#8211; angeblich war die russiche Mafia hinter ihm her.<br />
Aber er hat es ja verdient zu verhungern, er hat ja keinen produktiven Beitrag zur Gesellschaft geleistet. Ich weiß, daß er von einer Schachschule träumte, in der er Kinder- und Jugendarbeit leisten wollte, in der er seine Erfahrung hätte weiter geben können und in der er vielleicht das Glück gehabt hätte, einen Champion zu fördern.</p>
<p>Stattdessen war er obdachlos und er starb in der Dusche, als ein Bekannter seinen desolaten Zustand erlebte und ihm eine Unterkunft gab. Morgens früh kam der Bekannte in die leerstehende Wohnung, um ihm ein Frühstück zu geben. Die Dusche lief noch, die er selbst aufgedreht hatte, damit sich mein Schachlehrer säubern konnte, weil er stank und durch Stürze überall Wunden am Kopf und im Gesicht aufwies. Er war so abgemagert, sodaß er nicht mehr selbst stehen konnte.</p>
<p>Der gemeinsame Bekannte fand meinen Schachlehrer hockend unter der noch laufenden Dusche.</p>
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