Öffentliche Generalmobilmachung gegen die katholische Kirche

Es erfüllt mich geradezu mit einer riesen Euphorie, zur Generalmobilmachung gegen die katholische Kirche, hier im ganz speziellen die Diözese Regensburg aufzurufen.

Es ist offensichtlich, daß die Kirche mehrfach Schweigegeld an Familien von Kinderschänder-Opfern gezahlt hat und nun rollt gerade unter der Federführung der Diözese Regensburg eine Abmahnwelle gegen Blogger an, die sich kritisch zum Thema äussern.

Dies ist der erste Schritt, um Blogger mundtot zu machen und unsere Rechte auf freie Meinungsäusserung zu beschneiden und es ist nicht weniger skandalös, daß Gerichte diese perfiden und perversen Spielchen der katholischen Sektenführer mitspielen.

Darum : Blogger vereinigt euch, solidarisiert euch mit den betroffenen Bloggern Stefan Niggemeier, Stefan Aigner und all denen, die noch nachfolgen werden.

Tragt diese Tatsachen in das weltweite Netz hinaus, schreibt euch die Finger wund, nur so werden wir gemeinsam diesen wütenden katholischen Sektenmob bezwingen können.

Es ist der Kirche anscheinend nicht genug damit, daß im Namen Gottes Kinder misbraucht werden, NEIN, die katholische Kirche beschneidet im Namen Gottes unsere Grundrechte unter Zuhilfenahme der Gerichtsbarkeit.

Die katholische Kirche hat offiziell eine Kampfansage an uns Blogger abgegeben, lasst uns nun gemeinsam kämpfen und den Kampf gewinnen.

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13 Kommentare

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  1. schliesse mich der generalmobilmachung an

  2. Angy

    Ich schliese mich der generalmobilmachung an

  3. Ich hoffe, ich konnte helfen: http://www.martin-roeder.de/unsortiert/katholische-kirchen-gehts-noch/ – Ansonsten bin ich für “Verbesserungen” sehr dankbar.

    Viel Erfolg!

    1. Ich danke dir herzlichst für deine Unterstützung lieber Martin.

    1. @Edward Ich freue mich, daß du meinen Aufruf unterstützen willst. Dein eigener Artikel zeigt deutlich, daß du genauso wie ich an die Sache glaubst und wir können nur hoffen, daß noch viele dem Ruf nacheilen werden.

  4. Crook

    Selbst auf schriftliche Beschwerden reagieren die “Kirchenfürsten” nicht.

    Das Mittelalter grüßt.

    1. @Crook: Glaub mir, wenn die Zeit reif dafür ist, wird die katholische Sekte uns erhören. Die Sache ist es wert, daß wir uns nicht kampflos ergeben.

  5. DJHeliB

    Kampagne gegen die katholische Kirche: Wie sich die Bilder doch gleichen

    von Frank W. Haubold

    „Den Zeitungsredaktionen lag der Text bereits vor“

    „Am Freitagabend, dem 28. Mai 1937, hielt Reichspropagandaminister Joseph Goebbels in der Berliner Deutschlandhalle eine sorgfältig vorbereitete und inszenierte Rede. Die Gauleitung der NSDAP hatte 20.000 Mann als Publikum auf die Beine gebracht, die SA-Formationen der Hauptstadt waren mit ihren Bannern angetreten, Märsche und Kampflieder stimmten die Zuhörer auf den Goebbels-Auftritt ein. Alle deutschen Rundfunksender übertrugen ihn live. Den Zeitungsredaktionen lag der Text bereits vor. Das Thema der Rede war die moralische Verkommenheit der katholischen Kirche. Zwei Monate vorher hatte Papst Pius XI. die Nationalsozialisten schwer verärgert, als er mit seiner Enzyklika die kirchenfeindlichen Schikanen angeprangert und den ideologischen Totalitätsanspruch des Regimes bestritten hatte. Zum Gegenschlag nutzten die Machthaber eine Reihe von Sittlichkeitsprozessen gegen Priester und vor allem Ordensleute, die seit 1936 unter starkem politischen Druck im Gange waren, schon reichlich Propagandaaufmerksamkeit gefunden hatten und nun durch den Ministerauftritt auf eine offizielle Ebene gehoben wurden“, berichtete 2002 Jan Ross in der Wochenzeitung „Die Zeit“.

    Die tatsächlichen Gründe für die Abneigung des NS-Führung gegen den katholischen Klerus lagen allerdings tiefer, als es die „Zeit“ damals vermutete. Bereits 1930 hatte Alfred Rosenberg mit dem „Mythus des 20. Jahrhunderts“ dir Grundlage für eine völkisch-rassistische Blut- und Boden-Religion geschaffen, die vom katholischen Klerus durchaus zutreffend als „Verdrängung christlicher Gehalte aus der Öffentlichkeit“ wahrgenommen und abgelehnt wurde. Diese Verweigerungshaltung war die unmittelbare Ursache für eine Prozesslawine gegen katholische Priester und Laien wegen angeblicher Devisen- und Sittlichkeitsdelikte sowie eine beispiellose Propagandawelle, mit der Goebbels seinen Ministerialdirektor Berndt beauftragte. Im Rahmen dieser Kampagne erklärte der „Völkische Beobachter“ unter anderem, die Sexualdelikte seien „die naturnotwendigen Folgen eines widernatürlichen Systems“ – eine These, die in der gegenwärtigen Kampagne deutscher Qualitätsmedien gegen die katholische Kirche und den Papst fröhliche Urständ feiert. Aber auch sonst liefert die aktuelle Diskussion reichlich Stoff für Déjà-vu-Gefühle, was natürlich die Frage nach den Motiven der heutigen Protagonisten aufwirft.

    Mittlerweile haben sich die bundesdeutschen Qualitätsmedien derart auf Kirche und Papst eingeschossen, dass sich selbst der sonst eher diplomatisch zurückhaltende Vatikansprecher Federico Lombardi genötigt sah, von einer Kampagne zu sprechen: „In den letzten Tagen gab es einige, die mit einer gewissen Verbissenheit in Regensburg und München nach Elementen gesucht haben, um den Heiligen Vater persönlich in die Missbrauchs-Fragen mit hineinzuziehen.“ Dass damit nicht nur Herrn Prantls Dreigroschenjungen von der „Süddeutschen Zeitung“ gemeint sind, sondern die deutschen Qualitätsmedien insgesamt, liegt auf der Hand.

    Woher aber rührt der an finsterste Zeiten gemahnende Hass der 68er-„Eliten“, die heute die Redaktionsstuben dominieren, gegen die katholische Kirche, den Vatikan und vor allem den deutschen Papst? Die Antwort ist nicht schwer zu finden und überraschenderweise ist es die gleiche wie die von 1936: Die Verweigerungshaltung der katholischen Kirche gegenüber den ideologischen Bestrebungen der Herrschenden. Auf den ersten Blick ist zwar kaum ein stärkerer Gegensatz zwischen den Vorstellungen der Nationalsozialisten und den Vorstellungen der 68er-Ideologen vorstellbar, zumal der demonstrative – und zudem völlig gefahrlose – Antifaschismus heute den letztverbliebnen Kitt darstellt, der die Lebenslügen dieser Klientel zusammenhält.

    In einem gleichen sich aber alle Ideologien: In ihrem universellen Machtanspruch, der keinerlei Widerspruch oder Nebenherrschaft duldet. Anders als die evangelische Kirche, deren Führungen sich bis heute stets servil den herrschen Ideologien unterordneten, blieb die römisch-katholische Kirche zumeist auf Distanz, erst recht im Hinblick auf weltanschaulichen Fragen. So wie sich der katholische Klerus der nationalsozialistischen Rassenideologie widersetze (Widerlegung des „Mythos“ durch Teuch und Algermissen), wendet er sich heute gegen ideologisch determinierte Erscheinungen wie Gender-Mainstreaming, Massenabtreibung und Familienzerstörung und zieht damit den Hass der Zeitgeistjünger auf sich. Dabei ist der Umstand, dass das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche ein Deutscher (im Weltbild der 68er die Inkarnation des Bösen) ist, ein zusätzlicher Stachel im Ideologenfleisch.

    Da in einer modernen Demokratie die klassischen sozialistischen Methoden der Behandlung von „Systemgegnern“ (Massenmord, Lagerhaft, Entzug der Lebensgrundlagen, Vertreibung) nicht zu Verfügung stehen, bleibt letztlich nur das Mittel der Verleumdung und gesellschaftlichen Ächtung. Dieses Instrumentarium beherrschen die sich selbst gleichschaltenden Qualitätsmedien dieses Landes allerdings bis zur Perfektion, wie die „Fälle“ Hohmann, Herman oder Pius-Bruderschaft nachhaltig belegen, wobei die perfide Fehlinterpretation eines religiösen Gnadenaktes samt „Zurechtweisung“ des Papstes durch die ehemalige FDJ-Sekretärin Merkel gewiss einen vorläufigen Höhepunkt darstellte. Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend, und so wie die Gestapo-Schnüffler seinerzeit mit Zigaretten, Schokolade und Drohungen in Waldbreitbach auf Zeugensuche hinsichtlich sexueller Verfehlungen unterwegs waren, sind es heute die genannten Dreigroschenjungen in Ettal, Regensburg und anderswo. Die nächste Schlagzeile ist also nur eine Frage der Zeit…

    14. März 2010

  6. DJHeliB

    Medienkampagne gegen die katholische Kirche: Die letzte Bastion gegen den Zeitgeist

    von Adorján F. Kovács

    Es geht darum, den Widerstand zu brechen

    Die Medienkampagne, die gerade wieder gegen die katholische Kirche inszeniert wird, lässt aufhorchen. Eine erstaunliche Einigkeit ist bei den Mainstream-Medien deutschlandweit zu verzeichnen. Der Missbrauchsskandal, so die einhellige Meinung, mache die katholische Kirche endgültig unglaubwürdig. Die Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger griff die Kirche an und warf ihr mangelnden Aufklärungswillen vor. Unter anderem finanzielle Wiedergutmachung und längere Verjährungsfristen seien vonnöten. Die „taz“ sah Fehler des Unfehlbaren und meinte damit die Beschäftigung eines Pädophilen in Joseph Ratzingers früherer Erzdiözese. Dem in Essen straffällig gewordenen Priester sei unverzeihlicherweise eine zweite Chance eingeräumt worden. Die „Zeit“ trauerte über die gegenüber der Vertuschungspolitik der Kirche bestehende Machtlosigkeit der Opfer. Und so weiter.

    Zunächst meint der unvoreingenommene Beobachter: Welch’ glückliche Gesellschaft, die keine anderen Probleme hat. Dass wir in Deutschland nur noch mit der Sexualität Probleme haben, muss aus der Sicht des Kongos, Haitis und Südafrikas befremdlich erscheinen.

    Dann muss aber auch klar gesagt werden, dass nachweislich sexuelle Straftaten in Institutionen der katholischen Kirche stattfanden, die unzureichend aufgeklärt wurden, was ohne Zweifel Änderungen in der internen Aufsicht und bei der Einschaltung von Strafverfolgungsbehörden verlangt.

    Aber gleichzeitig kann nicht übersehen werden, dass die allgemeine Häufigkeitsrate von sexuellem Kindesmissbrauch zwischen 6 und 25 Prozent bei Mädchen und 2 bis 8 Prozent bei Jungen liegt. Quelle für diese Daten ist der Artikel „Formen der Misshandlung von Kindern – Definitionen, Häufigkeiten, Erklärungsansätze“ von Annette Engfer in dem von U. Egle, S. Hoffmann und P. Joraschky 2005 herausgegebenen Buch „Sexueller Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung“ im Stuttgarter Schattauer Verlag. Diese simplen Zahlen machen die Dimension des Problems deutlich. Sexueller Missbrauch wird ausgeübt von Männern (Vätern, Stiefvätern, Großvätern, Onkeln, Erziehern, Pfarrern, Lehrern …), Frauen (Müttern, Tanten, Erzieherinnen, Lehrerinnen …) und auch Jugendlichen (Brüdern, Schwestern, Freunden, Freundinnen …), mithin eigentlich potentiell von allen dazu neigenden Menschen. Nichts spricht dafür, dass es sich hier um ein Problem der katholischen Kirche handelt oder auch nur um eines, das verstärkt in der Kirche vorkäme.

    Die Kirche hat sich selbst übrigens – soviel zur Glaubwürdigkeit – nie als eine Versammlung von Heiligen gesehen. Die pilgernde Kirche ist eine Kirche der Sünder auf dem Weg zum Reich Gottes. Warum also die Fixierung der Medien auf die katholische Kirche? Die Antwort ist einfach. In einem Blog bei Spiegel Online schreibt ein Teilnehmer, was jetzt notwendig sei: 1. Lückenlose Aufklärung, 2. Tätige Reue, 3. Buße in Form einer finanziellen Entschädigung, 4. Abschaffung des Zölibates, 5. Reformierung der Sexuallehre, 6. Zulassung der Empfängnisverhütung, 7. Zulassung von Frauen zum Priesteramt. Dieser Katalog ist repräsentativ für die stereotyp wiederholten Forderungen gegenüber der Kirche.

    Aufklärung, Reue und Buße in Ehren. Aber was haben der Zölibat, die Sexuallehre, die Empfängnisverhütung und die Zulassung von Frauen zum Priesteramt mit der Verhinderung von sexuellem Kindesmissbrauch zu tun? Soll eine Liberalisierung der Sexuallehre in der Kirche bewirken, was sie in der Gesellschaft nicht vermochte? Sollen jetzt verheiratete Pädophile und pädophile Frauen wie in der Zivilgesellschaft auch in der katholischen Kirche Kindesmissbrauch treiben können? Soll die Kirche also lediglich „normalisiert“ werden? Nein, nicht normalisiert – gleichgeschaltet!

    Die katholische Kirche ist die letzte Institution im Westen, die sich dem Zeitgeist verweigert. Kein Feminismus, kein Gender Mainstreaming, keine Quotenfrauen. Für die Zeitgeist- und Mainstream-Presse ist jetzt wieder einmal die Gelegenheit gekommen, den Widerstand der Kirche gegen diese gesellschaftsweit durchgesetzte Ideologie zu schwächen. Es geht überhaupt nicht um die missbrauchten Kinder. Es geht darum, die letzte Bastion zu schleifen, die aus wohlerwogenen theologischen Gründen sich weigert, um goldene Kälber des Zeitgeists zu tanzen.

    29. März 2010

    1. @DJHeliB: Mag sein, daß andere den Kindesmissbrauch als reines Problem der katholischen Kirche abtun. Ich habe dies nicht getan. Kindesmissbrauch existiert in der tat in allen Schichten der Gesellschaft. Mein Artikel hatte auch den Hintergrund, daß die Kirche versucht, Blogger mundtot zu machen, die sich kritisch gegenüber der Kirche äussern und wir Blogger uns dies nicht gefallen lassen wollen.

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  1. [...] hoffe, dass ich mit diesem kleinen Beitrag der “Öffentliche(n) Generalmobilmachung gegen die katholische Kirche” unterstützen konnte. Inspiriert wurde ich von Alex Kempe via. [...]

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