Duisburgs OB Sauerland lehnt Verantwortung weiter ab

Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland kämpft weiterhin gegen die Vorwürfe nach der Katastrophe bei der Loveparade. Er besteht darauf, keine Genehmigung für die Techno-Party unterschrieben zu haben. Das sagte er der «Bild»-Zeitung.

NRW- Ministerpräsidentin Hannelore Kraft forderte in der «Rheinischen Post» indirekt den Rücktritt von Sauerland. NRW-Innenminister Ralf Jäger zeigte sich in den ARD-«Tagesthemen» überzeugt, dass die Ermittlungen in Strafverfahren münden würden. Die Verantwortung für die 21 Todesopfer sieht Jäger bei Loveparade-Chef Rainer Schaller. (Quelle – Südkurier)

NRW-Regierung: Veranstalter verantwortlich

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen macht laut einem Pressebericht den Veranstalter der Loveparade für die Katastrophe verantwortlich, bei der am Samstag 20 Menschen ums Leben kamen. In dem vorläufigen Bericht, den Innenminister Ralf Jäger (SPD) heute vorstellen will, heißt es laut „Süddeutscher Zeitung“, der Veranstalter habe sich mehrfach über Bedenken der Behörden hinweggesetzt. Nach Informationen der „SZ“ kommen die Sicherheitsbehörden zu der Einschätzung, dass die Lopavent GmbH um den Fitnessunternehmer Rainer Schaller in ihrem Sicherheitskonzept von völlig falschen Berechnungen ausging, wie sich die Besucherströme auf dem Festivalgelände verteilen würden.

Immer mehr Beschwerden über Bahn

Beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) häufen sich Beschwerden von Bahnkunden, die wegen der Verspätung ihrer Züge eine Entschädigung beantragt haben und sich von der Bahn schikaniert fühlen. Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, bekamen schriftlich reklamierende Kunden in mehreren Fällen von der Bahn die Antwort, sie sollten die Fahrkarte als Beleg einreichen – nur so sei eine Entschädigung möglich. Die meisten Kunden hätten das Ticket aber bereits ihrer Reklamation beigefügt.

Kommentar : Ist schon klar. Hat die Bahn Beweisstücke erst mal in der Tasche dann lässt sich ein Klage mangels Beweisstück beim Geschädigten noch einfacher aussitzen. Das hat Methode und man tut alles um die Kosten für Entschädigungen so gering wie möglich zu halten.

Schavan: Zuwanderung von Fachkräfte erleichtern

Weil es grad so schön zu meinem aktuellen Thema passt :

Bundesbildungsministerin Annette Schavan will ausländischen Fachkräften die Einwanderung erleichtern. Die Gesellschaft spüre heute Bevölkerungsrückgang und Facharbeitermangel, sagte Schavan im Deutschlandfunk.

Das bedeute, dass die Attraktivität Deutschlands für Fachkräfte aus aller Welt erhöht werden müsse. Die Einkommensgrenze für Zuwanderer sei gesenkt worden. Dem müsse aber mehr folgen, auf Dauer halte sie die Einkommensgrenze nicht für notwendig.

Kommentar : Nach meinem Empfinden geht der Gedanke von Frau Schavan nicht weit genug. Es liegt auf der Hand, daß Arbeitgeber im Ausland suchen wenn sie hier in Deutschland nicht fündig werden aber es muß auch dafür gesorgt werden, daß es der Nachwuchs wieder als cool empfindet zu lernen anstatt anzuhängen und zu chillen. weiterlesen »

Verzögerungen beim E-Postbrief

Beim neuen E-Postbrief der Deutschen Post kommt es zu Verzögerungen.

Das Nachrichtenmagazin „Focus” berichtet, bereits registrierte Kunden warteten auch eineinhalb Wochen nach dem Start des elektronischen Briefes am 14. Juli noch darauf, dass ihr Nutzerkonto freigeschaltet wird. Die Post habe eingeräumt, es komme aufgrund des unerwartet großen Andrangs zu Wartezeiten bei der endgültigen Freischaltung, schrieb das Blatt. Allein an den ersten beiden Tagen hätten sich rund 250 000 Interessenten registrieren lassen. Der Post zufolge würden bei der Freischaltung bewusst nur so viele Kunden ins System gelassen, dass die Firmen-Server nicht abstürzen können. weiterlesen »