Osterurlaub Bad Tölz – Teil 1

Nun, wie die meisten wohl mitbekommen haben, waren wir über Ostern wieder in Bad Tölz. Nachdem es uns im Januar dort schon so gut gefallen hat, mussten wir einfach nochmal dorthin, da es noch so viel gab, was wir nicht gesehen hatten.

Leider war auch diesmal die Zeit viel zu kurz, um alles anzusehen, was wir uns vorgenommen hatten.

Wir starteten am Samstag den 3.4.2010 spät am Morgen, da wir erst um 15 Uhr die Ferienwohnung beziehen konnten. Da wir uns viel Zeit gelassen haben unterwegs, sind wir irgendwann so um 16 Uhr in Bad Tölz angekommen und haben erst mal die Wohnung bezogen. Christoph hatte so ein richtiges Dschungelzimmer dort und war hellauf begeistert. Eigentlich war die ganze Wohnung absolut der Hammer, genau mein Geschmack mit jeder Menge mediterranem Flair. Fotos von der Ferienwohnung findet ihr HIER.

Wie schon im Januar, sind wir dann abends noch in die Stadt und da gerade Osterzeit war auch auf den  stattfindenden Ostermarkt, da Christoph Bad Tölz ja noch nie gesehen hat und wir unbedingt sehen wollten, was der Ostermarkt so alles bietet.

Leider waren wir ein wenig zu spät dran, da die Verkaufsstände schon zumachten aber zu unserem Glück war der Markt ja noch bis einschließlich Ostermontag, also noch genügend Zeit, ein paar Souvenirs für die Familie zu kaufen.

Jetzt war Einkaufen angesagt, da wir ja diesmal für uns selber sorgen mussten und so machten wir das Kaufland in Bad Tölz unsicher. Ich muß sagen, gegenüber hier in Radolfzell ist der Laden ziemlich enttäuschend was das Angebot anbelangt. Viele Dinge die ich hier bekomme, haben die da nicht. Trotzdem war der Kühlschrank dann gut gefüllt und der Urlaub konnte losgehen.

Am Ostersonntag fing alles mit den Ostergeschenken für Christoph und einem ausgedehnten Frühstück an. Danach entschieden wir uns, dem Wetter entsprechend unsere „traditionelle“ Tour auf den Blomberg zu machen, wovon Christoph zunächst hellauf begeistert war. Dies legte sich aber schnell, nachdem wir die ersten Meter steil bergauf gegangen waren. Trotz alledem schien unser Großer irgendwie Spaß an der Sache zu haben denn es winkte oben ein gutes Essen und eine grandiose Aussicht für ihn. Während des Aufstiegs zeichnete sich schon ab, daß sich das Wetter gravierend verschlechtern wird und so war klar, daß wir oben schnell Fotos machen müssen, damit man überhaupt noch etwas vom Karwendel sieht.

Oben am Blomberghaus angekommen, fing es schon leicht an zu schneien und Nadine machte schnell ein Paar Bilder. Die Fotos findet ihr HIER.

Während wir im Blomberghaus wieder einmal fantastisch gegessen haben, fing es draussen so richtig heftig an zu schneien, schon bald ein Schneesturm und so war für den Anstieg wasserdichte Kleidung angesagt. Also nach dem Essen raus und schnell rein in die Regenhosen und die Tourenjacken. Jetzt trocken und warm eingepackt konnte es an den Abstieg gehen. Leider hat es wieder nicht sollen sein, auf den Zwiesel rüberzugehen aber das Wetter hat es einfach nicht zugelassen.

Je tiefer wir kamen desto mehr wurde der Schneefall zu Regen was besonders Nadine gar nicht gefallen hat, da sie den Schnee sehr liebt. Unten im Tal war dann auch schnell klar, daß eine Fahrt mit dem Blombergblitz, so eine Art Sommerrodelbahn auf Schienen, warten muß aber wir hatten ja noch einige Tage vor uns und aufgeschoben war nicht aufgehoben.

Erschöpft haben wir den Tag dann mit leckerem selbstgekochten Schweinefilet ausklingen lassen und wir hatten keinerlei Probleme, in dieser Nacht in den Schlaf zu finden.

Hier endet der erste Teil meines Urlaubsberichtes und der nächste Teil wird folgen so sicher wie das Amen in der Kirche.

Photo credit: Mundus Gregorius / Visual hunt / CC BY-NC-SA

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