Benedikts Hirtenbrief bringt keine Annäherung

Der Hirtenbrief von Benedikt XVI. zum sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen hat vor allem Vertreter der Amtskirche überzeugt. Den Kritikern geht das Papier aus Rom dagegen nicht weit genug.

Die Initiative «Wir sind Kirche» bemängelte, der Papst lasse strukturelle Ursachen des Problems in der katholischen Kirche unerwähnt. Auch dass er die deutschen Missbrauchsfälle in dem Hirtenbrief nicht anspricht, stößt auf Kritik. Mehrere Bischöfe sehen in dem Brief dagegen eine «klare Weisung auch für Deutschland». (Quelle : Südkurier)

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2 Kommentare

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  1. Das Ganze ist ein absoluter Skandal!
    Statt einer Entschuldigung und dem Versprechen, für genaueste Aufklärung zu sorgen, setzt Ratzinger darauf, Verständnis für die Täter zu haben.
    Sorry, ich habe keinerlei Verständnis für Kindesmissbraucher, niemals und in keinem Umfeld.
    Und gerade in der Kirche, die doch einen vertrauensvollen Rahmen geben sollte, solche Fälle nun klein zu bügeln und als Taten aus “vergangenen Zeiten” (die womöglich heute nicht mehr relevant sein sollen) abzustempeln, geht an meinem Verständnis von Straftaten völlig vorbei.
    Ich denke, es ist an der Zeit, die Institution” Kirche insgesamt und generell zu überdenken? Wer braucht denn eine solche Institution? Die Gläubigen? Wozu? Hat nicht Jesus schon gesagt “Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.”? Widerspricht die Hierarchie der Kirchen nicht ganz grundlegend sogar der Bibel? Wer an einen Gott glauben will, der kann das nach meinem Verständnis auch ganz ohne Kirchenzugehörigkeit tun.
    Und die Täter, die jetzt überführt werden, gehören bestraft – egal wie lange die Tat schon her ist.

    1. Deine Aussage unterschreibe ich so voll und ganz. Wenn Du damit bei Webnews antrittst und dann noch kund tust, wie ich es getan habe, daß Du Atheist bist, dann wollen se über Dich herfallen die ganzen kirchentreuen Schafe :-)

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