Weil es grad so schön zu meinem aktuellen Thema passt :
Bundesbildungsministerin Annette Schavan will ausländischen Fachkräften die Einwanderung erleichtern. Die Gesellschaft spüre heute Bevölkerungsrückgang und Facharbeitermangel, sagte Schavan im Deutschlandfunk.
Das bedeute, dass die Attraktivität Deutschlands für Fachkräfte aus aller Welt erhöht werden müsse. Die Einkommensgrenze für Zuwanderer sei gesenkt worden. Dem müsse aber mehr folgen, auf Dauer halte sie die Einkommensgrenze nicht für notwendig.
Kommentar : Nach meinem Empfinden geht der Gedanke von Frau Schavan nicht weit genug. Es liegt auf der Hand, daß Arbeitgeber im Ausland suchen wenn sie hier in Deutschland nicht fündig werden aber es muß auch dafür gesorgt werden, daß es der Nachwuchs wieder als cool empfindet zu lernen anstatt anzuhängen und zu chillen.
Der Spruch “Ich hab ja nach der Ausbildung eh keine Chance da mir die Berufserfahrung fehlt” zieht nicht. Die Ausbildung ist der Grundstein und darauf wird aufgebaut. Ich sehe das selber bei mir im Betrieb wo ich arbeite. In wenigen Jahren gehen dort 2 Spitzenkräfte in Rente. 2 absolute Spezialisten im konventionellen Drehen und der 1 davon ist auch noch der Mann schlechthin, wenn es ums konventionelle Fräsen geht. 2 Fachleute mit dem absoluten Händchen bei Einzelanfertigungen und Modifikationen. Wenn die beiden weg sind wird es sehr schwer sein, die Lücke zu füllen. Da kann man keinen Bäcker oder Verkäufer aus der Zeitarbeit hinstellen. Da benötigt es Profis. Und genau diese Profis die es von der Pieke auf gelernt haben und ihr Metier im Schlaf beherrschen, die fehlen uns in immer mehr in Deutschland.







