Gedanken zum Tag 23-02-2010

In der Arztpraxis:
Irgendwie ist es ja witzig und auch wieder nicht. Die Ärzte kämpfen ständig darum, als Dienstleister anerkannt zu werden und die Sprechstundenhilfen schaffen es immer wieder, die ärztlichen Bemühungen zunichte zu machen. So auch heute.

Da hatte ich einen Termin für die Kindergartenuntersuchung von Kevin um 10.30 Uhr. Du kommst pünktlich zum Termin hin und dann behauptet die Schnepfe am Empfang, der Termin wäre aber schon um 8.45 gewesen und ich wäre zu spät. Ist ja lustig das Mädel und noch zu dumm, den mir gegebenen Termin richtig einzutragen.

Dann stellte ich fest, daß ich die Versichertenkarte vom Kleinen nicht dabei hatte. Eigentlich kein Problem, denn dreht es sich in der Praxis um mich, kann ich die auch nachreichen aber Frau Schnepfe musste mir schnell noch einen Spruch reindrücken, daß ich ja auch nicht ohne Geld einkaufen gehen würde und der Kleine könne so also seine Untersuchung nicht bekommen. Fand ich ja echt nett, daß Frau Oberwitzig mir gleich einen neuen Termin geben wollte was sich aber schnell erledigt hatte da mir einmal mehr der Kragen geplatzt ist bei so einer dummen arroganten Person.

Wär es das erste Mal gewesen, wo diese Sprechstundenhilfe dumm geworden ist, hätt ich vermutlich noch nicht mal viel gesagt aber einmal reicht es. Gibt zum Glück Ärzte wie Sand am Meer.

Heute an der Tanke:
Es war mal wieder einer der Tage, wo plötzlich die Tankanzeige anfängt zu blinken. Also nichts wie hin zur Tanke. Was aber muß ich da sehen ? Der Spritpreis wieder mal bei 1,399 Euro.

Liebe Bundesregierung, sehr geehrter Herr Westerwelle,

bei Ihren Überlegungen zur Kürzung der Hartz IV Sätze und der Absicht, alle Empfänger zu Leibeigenen des Staates zu machen sollten Sie in Ihren Hirnwindungen bedenken, daß bei den immer wiederkehrenden Entgleisungen der Spritlobby in Bezug auf die Spritpreise bald ein paar Millionen arbeitslose Empfänger dazu kommen, da die Normalsterblichen es sich bald nicht mehr leisten können, zur Arbeit zu fahren.

Sicher werden Sie nun dagegen halten, verehrter Herr Westerwelle, daß es ja öffentliche Verkehrsmittel gibt, auf die man zurückgreifen kann. Dies trifft auch zu wenn man wie Sie, verehrter Herr Westerwelle, auf Kosten der Steuerzahler in Berlin ein feudables Leben führen kann. Auf den Dörfern der Republik sieht dies aber eben so aus, daß man auf das Auto angewiesen ist.

Es wäre also, verehrte CDU, dringend anzuraten, noch ein paar Kaliber vom Typ eines Waffenhändler Schreiber an Land ziehen, zwecks Parteispenden und weitere Minister gegen Geld sprechen lässt, damit die Kosten für die zusätzlichen Arbeitslosen gedeckt sind.

In diesem Sinne, Rent a Rüttgers.

Mit freundlichen Grüßen

Alex Kempe

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