Pokémon Go – Wenn Fußspuren zur Schlüsselfunktion erklärt werden

Mit dem Update unter Android auf die Version 0.31.0 hat Niantic seinem Update-Versprechen Rechnung getragen und Pokémon Go einige Neuerungen spendiert.

Kaum war die neue Version verfügbar, kursierten auch schon erste Berichte im Netz, wo Nutzer ihren Unmut kundtaten. Der Grund liegt in der Entfernung der Fußspuren, welche die ungefähre Entfernung zu vorhandenen Pokémon anzeigten.

Diese Fußspuren sind nach dem Update nun Geschichte und man muss darauf verzichten. Als ich vor einigen Tagen das Spiel das erste Mal gespielt habe, gab es bereits den Bug, dass bei allen vorhandenen Pokémon 3 Pfotenabdrücke angezeigt wurden. So wirklich funktioniert hat die Funktion also ohnehin nicht und daher kann ich den Wegfall sehr gut verschmerzen.

Das Netz redet vom Wegfall einer Schlüsselfunktion und darüber muss ich schon ein wenig schmunzeln. Ich frage mich dabei, ob Pokémon Go nun für viele unspielbar geworden ist. Im Zuge des Updates hat Niantic vielen Kartendiensten den Garaus gemacht und Dienste wie Pokevision und Konsorten sind nicht mehr verfügbar. All das ist in meinen Augen kein Grund, mich über das Update zu ärgern. Wer ohne die Pfotenabdrücke und Kartendienste nicht spielen kann, hat einfach den Sinn des Spiels nicht verstanden.

Hier einmal der Changlog des Updates:

• Charaktere lassen sich nun im Trainer-Profil anpassen
• Angepasste Attacken-Schadenswerte für einige Pokémon
• Anpassung einiger Arena-Animationen
• Speicher-Probleme verbessert
• Fußstapfen von Pokémon in der Nähe entfernt
• Überarbeitete Schadens-Kalkulierung im Kampf
• Mehrere Bugfixes beim Erscheinen eines wilden Pokémon
• Überarbeitung des Detail-Bildschirm von Pokémon
• Neue Bilder für Achievement-Medaillen
• Fehlerbehebung bei der Darstellung einiger Karten-Funktionen
• Kleinere Text-Fehler gefixt

Ich kann nach dem Update zunächst eine verbesserte Stabilität der App feststellen. Die Abstürze wurden merklich weniger.

Zu den wichtigsten Neuerungen neben verbesserter Stabilität zählen für mich der endlich funktionierende Pokédex, wo alle Pokémon mit dazugehöriger Nummer und Informationen zu den einzelnen Taschenmonstern gelistet sind. Ferner ist das Verschicken von Pokémon nach dem Update wesentlich vereinfacht worden. Musste man im Detail-Bildschirm eines Pokémon ursprünglich ganz nach unten scrollen, um dieses an den Professor zu schicken, befinden sich nun rechts unten im Detailbildschirm drei kleine Striche. Über das dort befindliche Untermenü kann man sein Pokémon nun verschicken. Die nervige, fehleranfällige Scrollerei entfällt, alles ist schick.

Fazit: Natürlich wird es auch weiterhin Menschen geben, die sich eines Bots für das Spiel bedienen und gemeinhin als Cheater bekannt sind.Daran wird der Garaus für die Kartendienste und die fehlenden Pfotenabdrücke sicher nichts ändern. Die Einschnitte erhöhen in meinen Augen aber die Spannung im Spiel denn so wird für ehrliche Spieler eine wirkliche Suche daraus und darin sehe ich den Sinn des Spiels.

Alles in allem ist es ein gelungenes Update und so darf es gerne weitergehen.

Bild: Pixabay – stux

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