Was wäre ein Leben ohne Internet

Wenn man es einmal erlebt hat, merkt man in internetlosen Zeiten oft, wie sehr es einem doch fehlt.

Sicher, es gibt Leute, die nutzen das Internet nach wie vor nicht sondern nutzen andere Informationsquellen wie gedruckte Zeitungen und dergleichen oder gehen generell anderen Freizeitbeschäftigungen nach als im Internet zu surfen. Dieser Teil der Bevölkerung wird aber zunehmend geringer und so habe ich mich gefragt, wie es wäre, wenn es plötzlich kein Internet mehr gäbe.

Man müsste wohl sehr an sich arbeiten um wieder ein internetloses Leben zu führen oder überhaupt führen zu können denn man ist es ja gewohnt, dass man die gewünschten Informationen schnell verfügbar hat. Man würde vermehrt Tageszeitungen kaufen, Stadtarchive und Bibliotheken besuchen und vermutlich noch einiges mehr anstellen um das dann vorhandene Informationsdefizit irgendwie zu kompensieren.

Wenn ich mich nun selber frage, was mir persönlich das Internet wirklich bedeutet kann ich keine wirkliche Gewichtung dafür abgeben, lediglich dass es eben zu einem Teil meiner Freizeit geworden ist da ich von früher her auch das Leben ohne Internet kenne. Gerade jüngere Menschen die schon mit dem Internet aufwachsen können es nicht wissen , wie es ohne war außer von Erzählungen aber das gab es ja in der Tat. Ob man in der Vergangenheit unzufriedener war oder unglücklicher wage ich allerdings zu bezweifeln denn das Internet sorgt lediglich dafür, dass vieles einfacher wird. Allerdings und das werde ich nie vergessen, erst das Internet hat dafür gesorgt, dass ich Nadine kennenlernte und das macht das Medium für mich schon allein großartig.

Wenn ich zurückdenke, ich hatte so ein sauteures BTX-Terminal von der Telekom, das waren Zeiten. Da wurde die Telefonrechnung völlig strapaziert und man musste echt Zeit mitbringen denn das Teil und BTX an sich waren absolut lahm. Die Zeit danach mit analogem Modem und ersten Gehversuchen im Internet war nicht viel besser außer dass dort aufgrund des größeren Angebots die Telefonrechnung noch mehr strapaziert wurde. In der Zeit halfen auch die Freiminuten meines Tarifs nicht wirklich denn ich entwickelte mich zu einem wahren Internetjunkie.

Heute in den Zeiten mit DSL und Flatrate hat sich dies alles relativiert und wir sehen es eigentlich als normal an, zumindest viele.

Wie ist das bei Dir ? Was bedeutet Dir das Internet und wie waren Deine Anfänge ? Lass es mich wissen.

Photo credit: Skley / Visual hunt / CC BY-ND

5 Gedanken zu „Was wäre ein Leben ohne Internet

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  • 21. Februar 2010 um 19:12
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    Wir alle kennen vielleicht den Slogan vom Black Berry Handy?!

    – Einfach die Arbeit mit in den Park nehmen –

    Ich kann nur kotzen !

    Ich hatte mal einen Chef für eine Woche, dann habe ich gekündigt.
    Wir sollten in der Mittagspause am Telefon sitzenbleiben !
    Hhahah…

    Wer heute kündigt, bekommt eine 3 Monats – Sperre vom Amt !

    Wir sind alle Skaven ! Darum versuche ich Auszusteigen / Umzusteigen !

    Wir sehen uns in meinen WOhnwagen !

    • 21. Februar 2010 um 19:16
      Permalink

      Nunja, ganz so schwarz würde ich es nicht sehen. Es gibt durchaus auch Chefs die okay sind. Die Zahl ist zwar rückläufig denke ich aber diese Exemplare gibt es wirklich.

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