Parteisoldat in Amt und Würden

Da es die letzten Tage schreibtechnisch sehr ruhig auf meinem Blog war, fehlen natürlich bisher meine Gedanken zu unserem neuen Bundespräsidenten Wulff und ich will diese nun nachreichen. Ich weiss, es ist ja schon wieder ein alter Hut aber ich tue es trotzdem.

Glückwünsche an Herrn Wulff werde ich mir verkneifen da er von der Kanzlerin in ein Amt gelobt wurde, wo er ihr kanzlertechnisch nicht mehr gefährlich werden kann und letzten Endes haben die anderen Parteisoldaten der Parteien im dritten Wahlgang das getan, was von ihnen erwartet wurde und so konnte Wulff die Wahl dann mit absoluter Mehrheit gewinnen. Es wäre hier einmal ein löbliches Zeichen, wenn das künftige Gehalt des Herrn Wulff aus den Taschen von CDU, CSU und FDP kommen würde, damit nicht einmal mehr der Steuerzahler bluten muß für einen Präsidenten, den der Steuerzahler weder braucht noch will aber wie immer weit gefehlt. weiterlesen »

Köhler und der Zapfenstreich

Sehr verwundert war ich, als ich erfahren habe, daß Köhler einen großen Zapfenstreich bekommt. Nicht allein genug damit, daß die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen Geld kosten, bei all der Prominenz, die anwesend ist, nein, da es Abends stattfindet kann der Steuerzahler auch noch den Dienst zu ungünstigen Zeiten “DUZ” bezahlen, der den Soldaten als Zusatzvergütung zusteht.

Ist schon ne dolle Sache. Wenn ein Arbeitnehmer seinen Job hinschmeisst, ist er nicht nur arbeitslos sondern bekommt om Amt auch mal gleich eine Sperre reingedrückt und bekommt erst mal keine Bezüge aus der öffentlichen Hand. Ein Bundespräsident Köhler, oder besser der Ex-Köhler, der hingeschmissen hat, bekommt rund 200000 Euro Jahresrente bis zum Lebensende, Leibschutz und als Bonbon dann also jetzt noch den großen Zapfenstreich. weiterlesen »

Emotionsloser Abgang

Mir ist aufgefallen, daß ich den Abgang von Horst Köhler noch gar nicht gewürdigt habe. Nun, dem Mann gebührt Respekt für sein konsequentes Handeln denn offensichtlich sind viele Dinge für Herrn Köhler nicht mehr tragbar gewesen bzw. er wollte diese nicht mehr mittragen und die Konsequenz für den Mann war, sein Amt niederzulegen. Dafür hat der Mann meine Hochachtung selbst wenn ich in der Vergangenheit mit vielen seiner Äusserungen nicht einverstanden war.

Wie geht es nun aber weiter ? Wie fühlt man sich, wie fühle ich mich ? Nun, Emotionen hat es in mir keinerlei ausgelöst als ich erfahren habe, daß Horst Köhler sein Amt niedergelegt hat und verwundert war ich auch nicht. Sicherlich ist es das erste mal, daß ein Bundespräsident den Dienst quittiert aber für mich ist der Bundespräsident irgendwo ein Inhaber eines politischen Amts wie andere Politiker auch und es kommen und gehen welche, was soll es. Geht einer, kommt ein neuer und das Rad beginnt sich von Neuem zu drehen. weiterlesen »

Bundespräsident – Eine neue ansteckende Krankheit

Dieser Tage wird die deutsche Bevölkerung von einer brandgefährlichen neuen ansteckenden Krankheit heimgesucht. Die Rede ist von der gerade entdeckten Köhlerschen Seuche. Im Verborgenen wird schon panisch und mit Hochdruck an einem Gegenmittel gegen die neue Krankheit geforscht aber es besteht derzeit wenig Hoffnung auf Erfolg.

Attackierte die neue Seuche gerade erst die Bevölkerung mit zaghaften Annäherungsversuchen bei den Spritpreisen so startet die Seuche gerade eine Generalmobilmachung gegen die zu niedrigen Steuern im Land.

Es ist zu erwarten, daß das brandgefährliche Virus mutiert und zu einem großangelegten Rundumschlag mit Millionen von Opfern ansetzt da in der DNA des Virus massenhaft Berliner Kopfnickerbazillen vorhanden sind und eine Verschmelzung kann nicht ausgeschlossen werden.

Das Militär ist informiert und die Bomber sind bereits in der Luft um das Forschungslabor auf Schloss Bellevue auszuräuchern, von wo der Virus entflüchten konnte.

Umfrage: Bürger mögen Köhler trotz aller Kritik

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die überwältigende Mehrheit der Deutschen (79 Prozent) ist mit der Arbeit von Bundespräsident Horst Köhler zufrieden. Das ergab eine Forsa-Umfrage für das Magazin “Stern”. Trotz mancher Kritik, die in den vergangenen Wochen an der Amtsführung des Präsidenten geäußert wurde, erklärten 52 Prozent der Befragten, sie seien mit Köhler zufrieden. 27 Prozent sagten sogar, sie seien “sehr zufrieden”. Kritisch sieht die Arbeit des Präsidenten nur eine Minderheit: 14 Prozent sind “weniger zufrieden”, “gar nicht zufrieden” nur 3 Prozent. “Die Leute haben sich an Köhler gewöhnt und akzeptieren ihn, wie er ist”, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner.