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	<title>Alex Kempe - Einfach ich und manchmal fremd &#187; Duisburg</title>
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		<title>Loveparade und die Haftung</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 18:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hab mir die letzten Tage mal ein wenig Gedanken gemacht über die Haftungsfrage im Falle des Unglücks auf der Loveparade in Duisburg. Daß die Ermittlungen noch andauern ist bekannt und es ist auch bekannt, daß dieser Zustand vorraussichtlich noch viele Wochen andauern wird. Ohnehin ist noch nicht abzusehen, ob sich im Endeffekt ein eindeutiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://alex-kempe.de.dd26730.kasserver.com/wp-content/uploads/2010/03/1blog.gif"></a>Ich hab mir die letzten Tage mal ein wenig Gedanken gemacht über die Haftungsfrage im Falle des Unglücks auf der Loveparade in Duisburg.</p>
<p>Daß die Ermittlungen noch andauern ist bekannt und es ist auch bekannt, daß dieser Zustand vorraussichtlich noch viele Wochen andauern wird. Ohnehin ist noch nicht abzusehen, ob sich im Endeffekt ein eindeutiger Schuldiger ausmachen lässt.</p>
<p>Fest steht bis dato lediglich, daß seitens der Stadt Duisburg und deren Genehmigungsapparat und auch Herrn Schaller gravierende Fehler im Sicherheitsmanagement gemacht wurden. Das ist mehr als offensichtlich.</p>
<p>Fest steht in meinen Augen auch, daß den Hinterbliebenen der Toten und auch den ganzen Verletzten ein womöglich jahrelanger Rechtsstreit ins Haus steht denn freiwillig bezahlt auf der einen Seite keine Versicherung so ohne weiteres und wenn die Herren und Damen Anwälte der Versicherungen auch nur die Spur eines Mauslochs entdecken, dann wird versucht, die Sache möglichst auszusitzen.</p>
<p>Die andere Seite ist natürlich ein Herr Schaller, seines Zeichens in diesem Fall der Geschäftsführer der Lopavent GmbH.<span id="more-2310"></span></p>
<p>Nun ist es ja so. Als Schadenssumme standen einmal 2stellige Millionenbeträge irgendwo im Raum, basierend auf Expertenschätzungen. Nach meinen Informationen beträgt die Versicherungssumme der Veranstaltung lediglich 7,5 Millionen. Selbst wenn der Schaden hier lediglich 10 Millionen Euro betragen würde, dann würden also im Endeffekt noch 2,5 Millionen aus der Versicherungssumme fehlen. Nun sollte man meinen, daß dies ja dann Herr Schaller zu begleichen hat. Weit gefehlt, denn der Veranstalter war ja die Lopavent GmbH und hier greift die beschränkte Haftung.</p>
<p>Legt man einmal das Stammkapital einer GmbH zu Grunde, dann wären dies im schlimmsten Fall gerade einmal 25000 Euro mit denen die Gesellschaft haftbar ist denn das Privatvermögen ist hierbei zunächst einmal ausgeschlossen, da die GmbH eine Kapitalgesellschaft ist und als eigene juristische Person gilt und nach der Gesetzeslage ist die Haftung hier zunächst einmal auf das Stammkapital begrenzt.</p>
<p>Natürlich greift hier in Teilen auch die Geschäftsführerhaftung aber auch hier besteht keine unbegrenzte Haftung und diese greift hauptsächlich im Falle einer Insolvenz.</p>
<p>Wie man sieht, es ist eine sehr verzwickte Situation. Aus eigener Erfahrung in der Regulierung mit Versicherungen im Falle von Personenschäden kann ich sagen, daß den Verletzten und Hinterbliebenen ein langer Rechtsstreit bevorstehen wird. Ich wünsche den Hinterbliebenen und den Verletzten alle Kraft und die nötige Ausdauer um ihre Rechte zu erkämpfen denn kampflos wird sich die AXA nicht ergeben.</p>
<p>Das bis dato noch keine Ergebnis auf dem Tisch liegen ist klar, aber daß bis zum jetzigen Zeitpunkt weder ein Herr Sauerland noch ein Herr Schaller die volle moralische und politische Verantwortung für den Vorfall übernommen haben ist mehr als verwerflich. Es ist höchst perfide und hat absolut System, daß man sich darauf herausredet, daß man die staatsanwaltlichen Ermittlungen abwartet.</p>
<p>Insbesondere Herr Sauerland hat sich herauskristalisiert, daß er genau dann ein &#8220;großer&#8221; Politiker ist im Rahmen der Veranstaltung, wenn er in der Presse glänzen kann, es war für ihn, wie die Luft zum Atmen aber jetzt kneift er den Schwanz ein und ist feige, mehr geht gar nicht. Mit seiner Haltung hat Herr Sauerland nicht nur ethisch und moralisch sondern auch politisch sein eigenes Grab geschaufelt. Schlimm auch, daß diese Nullnummer von einem Politiker wohl vor hat, bis Oktober im Amt zu bleiben denn rechnerisch beginnt dann sein Pensionsanspruch aus seiner Amtszeit.</p>
<p>Die Zeit wird es zeigen.</p>
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		<title>Duisburgs OB Sauerland lehnt Verantwortung weiter ab</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 04:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland kämpft weiterhin gegen die Vorwürfe nach der Katastrophe bei der Loveparade. Er besteht darauf, keine Genehmigung für die Techno-Party unterschrieben zu haben. Das sagte er der «Bild»-Zeitung. NRW- Ministerpräsidentin Hannelore Kraft forderte in der «Rheinischen Post» indirekt den Rücktritt von Sauerland. NRW-Innenminister Ralf Jäger zeigte sich in den ARD-«Tagesthemen» überzeugt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland kämpft weiterhin gegen die Vorwürfe nach der Katastrophe bei der Loveparade. Er besteht darauf, keine Genehmigung für die Techno-Party unterschrieben zu haben. Das sagte er der «Bild»-Zeitung.</p>
<p>NRW- Ministerpräsidentin Hannelore Kraft forderte in der «Rheinischen Post» indirekt den Rücktritt von Sauerland. NRW-Innenminister Ralf Jäger zeigte sich in den ARD-«Tagesthemen» überzeugt, dass die Ermittlungen in Strafverfahren münden würden. Die Verantwortung für die 21 Todesopfer sieht Jäger bei Loveparade-Chef Rainer Schaller. (Quelle &#8211; Südkurier)</p>
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		<title>Jeder will es gewusst haben</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich finde das krass und beschämend von unserem Qualitätsjournalismus, falls man diesen als Qualität bezeichnen möchte. Da passiert auf der Loveparade in Duisburg ein schreckliches Unglück und hinterher wollen es alle gewusst haben. Spontan fallen dann in den Berichterstattungen Dinge wie Internierungslager, Ballermannisierung und andere Dinge, um mal einige Beispiele zu nennen. Komischerweise haben viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://alex-kempe.de.dd26730.kasserver.com/wp-content/uploads/2010/04/1aufreger.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1849" title="1aufreger" src="http://alex-kempe.de.dd26730.kasserver.com/wp-content/uploads/2010/04/1aufreger.png" alt="" width="100" height="100" /></a>Ich finde das krass und beschämend von unserem Qualitätsjournalismus, falls man diesen als Qualität bezeichnen möchte. Da passiert auf der Loveparade in Duisburg ein schreckliches Unglück und hinterher wollen es alle gewusst haben. Spontan fallen dann in den Berichterstattungen Dinge wie Internierungslager, Ballermannisierung und andere Dinge, um mal einige Beispiele zu nennen.</p>
<p>Komischerweise haben viele Journalisten auch nach dem offiziellen Pressetermin noch von der geilsten Megasause des Jahres hinweg über jegliche Landesgrenzen gesprochen. Kaum einer der mitunter peinlichen Schreiberlinge hat Bedenken geäussert und die Vorberichterstattung war praktisch durchweg positiv.</p>
<p>Doch ist das Kind dann in den Brunnen gefallen und die Katastrophe da, dann machen die Zeitungen kräftig Kasse damit weil sich die Ausgaben dann besonders gut verkaufen. Ist ja klar, man wusste es ja schon vorher nur hat kaum einer darüber geschrieben.<span id="more-2302"></span></p>
<p>Auch all die Experten die jetzt immer wieder betonen, sie hätten vorher schon Bedenken angemeldet, warum haben es genau diese Experten nicht lautstark in die Welt hinausgetragen und das vor der &#8220;Parade&#8221; ? Angst vor Konsequenzen kann man ja wohl nicht gehabt haben.</p>
<p>Fragen über Fragen aber es liegt wohl in der Natur vieler sogenannter Journalisten, immer genau das zu schreiben, was der Auflage gerade dienlich ist. Dabei hat mich auch nicht gewundert, als das Springersche Schmierblatt zunächst ekelhafte Bilder online gestellt hatte, die später wieder verschwanden. Zum einen ist es genau das, warum viele genau diese Gossenzeitung jeden Tag kaufen und zum anderen gehört es dort zum guten Stil, völlig danaben über das Geschehene zu berichten. Da wird dann plötzlich ein Augenzeuge, der Ordner gewesen sein soll, aus dem Hut gezaubert, mit Bild, welches auch das Bild eine Aussteigers aus der rechten Szene sein könnte oder eines Hools, der nicht erkannt werden will. Ganz nach dem Motto : Bild sprach mit den Toten. Das ist auch das kuriose an der Bild, keiner kauft sie aber viele wissen was drin steht.</p>
<p>Die Art der Berichterstattung und diese &#8220;Ich habs gewusst&#8221; Mentalität ist einfach nur ekelhaft.</p>
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		<title>NRW-Regierung: Veranstalter verantwortlich</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 07:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen macht laut einem Pressebericht den Veranstalter der Loveparade für die Katastrophe verantwortlich, bei der am Samstag 20 Menschen ums Leben kamen. In dem vorläufigen Bericht, den Innenminister Ralf Jäger (SPD) heute vorstellen will, heißt es laut „Süddeutscher Zeitung“, der Veranstalter habe sich mehrfach über Bedenken der Behörden hinweggesetzt. Nach Informationen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen macht laut einem Pressebericht den Veranstalter der Loveparade für die Katastrophe verantwortlich, bei der am Samstag 20 Menschen ums Leben kamen. In dem vorläufigen Bericht, den Innenminister Ralf Jäger (SPD) heute vorstellen will, heißt es laut „Süddeutscher Zeitung“, der Veranstalter habe sich mehrfach über Bedenken der Behörden hinweggesetzt. Nach Informationen der „SZ“ kommen die Sicherheitsbehörden zu der Einschätzung, dass die Lopavent GmbH um den Fitnessunternehmer Rainer Schaller in ihrem Sicherheitskonzept von völlig falschen Berechnungen ausging, wie sich die Besucherströme auf dem Festivalgelände verteilen würden.</p>
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		<title>Eva Herman rudert zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der hilflose Versuch von Frau Herman mutet gar zynisch an, wenn man sich ihre vorherigen Äusserungen zur Loveparade ansieht. Einmal mehr wird deutlich, daß es diese Person bis heute nicht begriffen hat, worin der Sinn der Loveparade besteht bzw. einmal bestand, als diese noch nicht den reinen Hintergrund des Kommerz hatte. Einmal mehr pocht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://alex-kempe.de.dd26730.kasserver.com/wp-content/uploads/2010/03/1blog.gif"></a>Der hilflose Versuch von Frau Herman mutet gar zynisch an, wenn man sich ihre vorherigen Äusserungen zur Loveparade ansieht. Einmal mehr wird deutlich, daß es diese Person bis heute nicht begriffen hat, worin der Sinn der Loveparade besteht bzw. einmal bestand, als diese noch nicht den reinen Hintergrund des Kommerz hatte. Einmal mehr pocht die Moral-Päpstin Eva Herman darauf, daß es sich um einen allgemeinen Sittenverfall handelt.</p>
<p>Eines wird dabei vor allem deutlich. Frau Herman geht es in ihrer Entschuldigung nicht darum, Aussagen von sich zurück zu nehmen sondern es ist der hilflose Versuch der Schadensbegrenzung an ihrer Person denn Frau Herman sieht einmal mehr ihre Felle davonschwimmen.<span id="more-2286"></span></p>
<p>Verwundern könnte einen dabei auch, daß sie ihr Schaffen unter dem Dach des Kopp Verlages tut, dieser bekanntlich ein Hafen von rechtspopulistischen Autoren und Verschwörungstheoretikern ist. Aber mag sein, daß es genau dieser Personenkreis ist, mit dem Frau Herman liebäugelt.</p>
<p>Lest nun also den Artikel, wo Frau Herman sich versucht zu entschuldigen :</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<blockquote>
<h1>Große Resonanz auf »Loveparade«-Artikel</h1>
<h2>Eva Herman</h2>
<p><strong>Liebe Besucher von <em>KOPP-Online</em>,</strong></p>
<p><strong>der gestern von mir veröffentlichte Artikel »Sex- und Drogenorgie Loveparade« hat eine große Resonanz ausgelöst. Mehrere Male konnte der Server des Kopp Verlags dem Ansturm der Seitenzugriffe kaum noch standhalten. Bei mir trafen zahlreiche E-Mails ein, die ich seit gestern Mittag zu beantworten versuche. Es gab Ablehnung, ebenso auch Zustimmung.</strong></p>
<p>Einige junge Leute waren ärgerlich, weil sie die Menschen, die bei dem Unglück in Duisburg ums Leben kamen, durch einige meiner Worte diskriminiert sahen. Mir ist es wichtig, klarzustellen, dass dies nicht geschehen ist, sondern dass ich im Gegenteil in dem Artikel mein tiefstes Beileid ausgesprochen habe. Sollten sich dennoch vor allem Familienangehörige, Freunde und Solidargemeinschaften in ihrem Pietätsgefühl verletzt sehen, so tut mir dies aufrichtig leid.</p>
<p>Die Reaktionen auf die Katastrophe sind im ganzen Land und über die Grenzen hinaus verständlicherweise sehr emotional. Das bekommen die Veranstalter ebenso wie die Polizei und das Sicherheitspersonal derzeit zu spüren. Dennoch muss man mit Schuldzuweisungen jeglicher Art – gerade in dieser ersten Phase nach dem Unglück besonders vorsichtig sein. Meine Kritik richtet sich in erster Linie gegen die Einrichtung <em>Loveparade </em>und gegen den allgemeinen Umgang mit ihr. Es ist bekannt, dass hier von Beginn an (seit über 20 Jahren) außerordentlich viele Drogen und Alkohol konsumiert wurden, was mir übrigens von Kritikern und Insidern gestern immer wieder bestätigt wurde, und was den meisten von ihnen ebenso wenig gefällt. Die <em>Loveparade </em>ist, bzw. war keine harmlose Veranstaltung, wenngleich viele Leute ihren Spaß dabei hatten. Nicht wenige junge Menschen wurden hier zu Drogen- und Alkoholmissbrauch verleitet. Ich kenne einige Eltern jener Kinder, und die sind bis heute alles andere als versöhnlich auf diese Party zu sprechen. Es ist nur schwer verständlich, dass eine solche Veranstaltung von Politik, Gesellschaft und Medien nahezu kritiklos schöngeredet und verharmlost wird, ohne dabei auch nur den Versuch zu unternehmen, auf die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen.</p>
<p>Selbstverständlich ist mir auch klar, dass bei 1,4 Millionen Besuchern in Duisburg nicht alle betrunken oder zugedröhnt waren. Aber leider sind es eben auch nicht wenige gewesen. Diese Kritik müssten sich die jungen Leute eigentlich ebenso gefallen lassen, wie sie derzeit ihrerseits alle möglichen Institutionen, ob Polizei, Sicherheitskräfte, Veranstalter etc. angreifen, um die Schuldigen für das Unglück finden. Die meist ungeprüften Vorwürfe insbesondere auch gegen Polizisten und Helfer fallen teilweise nicht gerade zimperlich aus.</p>
<p>Natürlich übe ich in dem Artikel, wie immer übrigens, Kritik an den Urhebern des allgemeinen Sittenverfalls, wozu meines Erachtens hauptsächlich die sogenannten Achtundsechziger gehören. Sie haben Werte wie moralischen Anstand nahezu abgeschafft.</p>
<p>Auch wenn es für junge Menschen verstaubt klingen mag, so ist meine Generation (ich werde dieses Jahr 52 Jahre alt) noch weitgehend ohne diese gesellschaftliche Entfesselung ausgekommen, die heute als »normal« gilt. Natürlich ist mir klar, dass alle jungen Leute zu allen Zeiten sich anhören mussten, dass es »früher ganz anders und viel besser war«. Nur mit dem Unterschied, dass die gesellschaftlichen Strukturen &#8211; übrigens nicht nur in Deutschland alleine, sondern in nahezu ganz Europa &#8211; sich derzeit bereits in der Komplettauflösung befinden. Und kaum jemand tut etwas dagegen! Dass alle Menschen, vor allem auch die älteren, die <em>Loveparade </em>nun toll finden, ist wohl auch nicht anzunehmen.</p>
<p>Die Kinder und Jugendlichen liegen mir sehr am Herzen. Unserer Generation und auch den älteren Leuten wird einst die Verantwortung für das ganze Desaster der derzeitigen Entwicklungen, von denen die <em>Loveparade </em>ja nur ein Thema ist, übertragen werden. Mein Herz ist schwer, wenn ich die vielen Fehlentwicklungen mit ansehen muss, die heutzutage bereits als völlig normal gelten. Jeder, der es noch wagt, dagegen zu sprechen, wird als Ewiggestriger oder als Störenfried der Gesellschaft bezeichnet. Aber sei es drum, mit dieser Zuweisung lebe ich inzwischen ganz gut. Denn es ist klar, dass man sich heutzutage nicht jedermann zum Freund machen kann mit diesen Ansichten. Dennoch wäre es wünschenswert, dass man wenigstens Diskussionen über Wert und Unwert solcher Partys zuließe.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Wer meinen Weg und meine Bücher kennt, der weiß, dass ich seit Jahren für meine Äußerungen angegriffen werde. Doch es macht mir mittlerweile nicht mehr so viel aus. Denn allzu deutlich ist, dass die Anregungen alleine, über diese Dinge wenigstens zu diskutieren, eigentlich noch die einzigen Chancen sind, um Missstände wenigsten zu beleuchten und bestenfalls zum Denken anzuregen.</p>
<p>Ich habe nämlich einen Traum:</p>
<p>Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind. Wünschenswert wäre ein Land, in dem die Menschen sich füreinander verantwortlich fühlen, ein Land, in welchem Politiker nicht mehr die Unwahrheit sagen dürfen, ein Land mit Medien, die wahr berichten. Ein Land mit geistiger Freiheit und Hilfe sowie Liebe für den Nächsten.</p>
<p>Für diesen Traum kämpfe ich. Manchmal vielleicht zu ungestüm. Zum Glück bin ich jedoch nicht ganz alleine, sondern es gibt zunehmend mehr Menschen, die jene Gefahren erkennen, die uns jetzt schon lähmen, und die uns abstürzen lassen werden, wenn wir nicht entgegenlenken.</p>
<p>Mir persönlich hilft dabei die Überzeugung von der Anwesenheit unseres Schöpfers, in dessen Gesetzen und Geboten wir nun einmal leben. Dazu gehört auch, dass man sich mit dem Thema der Saat und Ernte befasst. Dass ich damit in dem Zusammenhang des Artikels nicht etwa die verstorbenen jungen Menschen persönlich meine, versteht sich von selbst. Vielmehr geht es darum, generell über den Wert oder Unwert solcher Veranstaltungen zu sprechen. Natürlich spreche ich hin und wieder über den Glauben, das gehört zur Religionsfreiheit in unserem Land ebenso wie die Meinungsfreiheit.</p>
<p>Man verändert NICHTS, wenn man nichts tut und nichts sagt.</p>
<p>Vielleicht macht einigen von Ihnen die Entwicklung, um die ich mich seit Längerem sorge, ja auch gar nichts aus. Und möglicherweise empfinden Sie die Kritik zum Beispiel an der Einrichtung<em>Loveparade </em>ja tatsächlich als unzulässig? Selbst dann werde ich Ihre Meinung sicher respektieren. Genauso erwarte ich, dass ich meine Zukunftssorgen künftig weiterhin äußern kann.</p>
<p>Wir werden hier bei <em>KOPP-Online </em>das Thema weiterverfolgen. Dazu suchen wir das Gespräch mit jungen Leuten. In einem Studio wollen wir Ihre Meinung hören, wollen zu einem Austausch kommen. Im Gespräch miteinander findet man die besten Chancen, unterschiedliche Positionen, die vielleicht gar nicht so unterschiedlich sind, auszutauschen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Eva Herman</p>
</blockquote>
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		<title>Frau Herman hat Verstopfung</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 14:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast könnte man meinen, daß diese Abhandlung aus der Feder des alten Ratzingers stammt wenn man liest, daß die vergangene Loveparade eine Sex- und Drogenorgie war, die dort in Duisburg ihre Bahnen gezogen hat. Daß es eine einzige fatale Katastrophe war seit Bestehen der Loveparade und das auch noch mit vielen Toten und noch mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast könnte man meinen, daß diese Abhandlung aus der Feder des alten Ratzingers stammt wenn man liest, daß die vergangene Loveparade eine Sex- und Drogenorgie war, die dort in Duisburg ihre Bahnen gezogen hat. Daß es eine einzige fatale Katastrophe war seit Bestehen der Loveparade und das auch noch mit vielen Toten und noch mehr Verletzten brauche ich nicht extra zu erwähnen.</p>
<p>An dieser Stelle mein aufrichtiges Beileid an die Familien der Opfer.</p>
<p>Aber Frau Herman hat mal wieder von sich reden gemacht. Irgendwie scheinen die letzten Abführmittel bei der Frau nicht gewirkt zu haben denn diese verbalen Fäkalien haben sich den Weg nach oben in das Gehirn gesucht denn sonst wäre nicht so ein geistiger Dünnschiß dabei heraus gekommen.</p>
<p>Ich habe mal vorgesorgt bevor die Herman´schen Entgleisungen auch noch aus dem Google-Cache verschwinden und habe das PDF hier zum Download bereit gestellt : <a href="http://alex-kempe.de/wp-content/uploads/2010/12/eva-herman.pdf" target="_blank">Hier klicken</a></p>
<p>Nun, wenn man der Eva nun Glauben schenken will waren auf der Parade also lauter wild durch die Gegend vögelnde kiffende und pillenschmeissende Alkoholiker die sich voller Exstase zu etwas bewegt haben, was nach der Musikvorstellung von der Herman nichts mehr mit Musik zu tun hat. Die Frau kennt weder den Hintergrund der Loveparade noch hat sie irgendwas begriffen aber Hauptsache man gibt den Moralpapst und redet dumm daher.<span id="more-2277"></span></p>
<p>Warum wundere ich mich nicht wirklich über die neuen Entgleisungen der Herman ? Wenn man mal ein wenig zurückdenkt machte die Frau schon einmal auf sich aufmerksam mit sehr unschönen Bemerkungen um es gelinde auszudrücken, wo es um die Verherrlichung von Familie zu Zeiten des Nationalsozialismus ging. Die Herman war also der Meinung, sie müsse in ihrem Buch braunes Gedankengut verteilen. Ist die Frau eigentlich schon einmal bei einer Lesung auf einem Parteitag der NPD gesichtet worden ? Wundern würde es mich nicht.</p>
<p>Irgendwie scheint es wohl unter den Z-Promis in Mode gekommen zu sein, daß wenn keiner mehr von einem redet man eben mit skandalträchtigen Veröffentlichungen auf sich aufmerksam machen muß.</p>
<p>Nicht minder verwerflich ist Nachfolgendes, was aus der Feder eines eigenartigen Menschen stammt. Da ich mir nicht sicher bin, wie lange der Link im Blog von Elternhilfe ONLINE noch gehen wird bzw. die Seite überhaupt noch existiert, habe ich den Artikel mal als Zitat komplett hier eingefügt aber zunächst einmal der Link zum Verfasser.</p>
<p>Gefunden bei : Elternhilfe ONLINE</p>
<p>Nun also hier mal für alle Fälle der Artikel als Zitat :</p>
<p>Zitatanfang :</p>
<blockquote><p>Es sollte ein „Volksfest“ werden, haben die Veranstalter vorher beteuert. Doch es kam alles ganz anders: Bei der sogenannten „Love Parade 2010″ in Duisburg wurden nach aktuellem Stand mindestens 19 Personen auf grauenvolle Weise getötet.</p>
<p>Anderthalb Millionen Menschen besuchten am gestrigen Samstag dieses berüchtigte Homosexuellentreffen, welches als eine der Veranstaltungen gilt auf der HIV und Aids am weitesten verbreitet sind. Unter dem Vorwand zu „tanzen“ (ein Euphemismus für Massenorgien unter freiem Himmel) rieb sich die Mehrzahl dieser Subjekte aneinander, aufgeputscht durch verbotene Drogen und entsetzliche Musik.</p>
<p>Janosch P. (17), ein Augenzeuge, berichtet: „Wir wollten auf das Gelände laufen, und mussten dann durch den Tunnel. Aber dann war der plötzlich an der Rückseite abgesperrt! Und es kamen immer mehr Leute von hinten nach, das wurde drinnen immer enger und enger!“ so Janosch P. Schwer zu glauben, dass das nicht gewollt war, wollen doch Homosexuelle meistens nur eines: Enge. In dem Gedränge das im völlig überfüllten Tunnel entstanden ist, konnten sie sich so ungestraft betatschen und aneinander reiben – eine widerliche, groteske Vorstellung.</p>
<p>Doch sind die Homosexuellen die einzigen Schuldigen? Auf den ersten Blick könnte man diese Frage leicht mit „JA!“ beantworten. Aber sehen wir uns die Sache noch einmal genauer an: Unverantwortlich von den Veranstaltern war es bereits, ein derartiges Massenspektakel in eine Stadt wie Duisburg zu verlegen – die für sich genommen bereits den Hauch des Todes versprüht. Doch was brachte die Organisatoren dazu, diese Entscheidung zu treffen? Wir können nur spekulieren: Sexuelle Befriedigung am Tode junger (vielleicht sogar noch heilbarer) Homosexueller; ein PR-Stunt, um Aufmerksamkeit zu erlangen; eine Beteiligung jüdischer Hintermänner, um Chaos zu stiften – zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nichts Näheres bekannt.</p>
<p>Alles was wir nun tun können ist abwarten. Abwarten, wer die wahrhaft Schuldigen am Tode von 19 homosexuellen „Ravern“ sind. Gott möge ihren armen Seelen gnädig sein.</p></blockquote>
<p>Zitatende</p>
<p>Ich habe wirklich selten so einen diskrimminierenden und rassistischen Text gelesen wie den bei Elternhilfe ONLINE. Die Seite hat bei genauem Hinsehen auch wenig mit einer virtuellen Elternhilfe zu tun sondern es geht einzig darum, braunes Gedankengut zu verteilen. Zumindest vordergründig. Steigt man einmal tiefer in die Materie Keyser Söze ein, so ist das Pseudonym des Verfassers, kommt rabenschwarze Satire zum Vorschein aber eben Satire die mehr als makaber ist und in Teilen schon Züge von Perversion aufweist.</p>
<p>Ich weiß ja nicht ob die Adresse existiert aber die angegebene Kontakt-Email bei Elternhilfe ONLINE ist :</p>
<p style="text-align: center;">TheKeyser1975@googlemail.com</p>
<p style="text-align: left;">Falls euch also danach sein sollte, euch mal bei diesem Menschen Luft zu verschaffen, die Email habt ihr, ihr wisst was ihr damit anstellen könnt. Ich für meinen Teil habe dem Herrn mal ein paar warme Worte zukommen lassen. Bin gespannt, ob meine Mail ankommt oder die Adresse gefaked ist. Tut euch also keinen Zwang an.</p>
<p><strong><br />
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