Die Sache mit dem Portfolio

Es ist ja mittlerweile so, daß sowohl Nadine als auch ich sehr gut gefüllte Portfolios haben, wenn es um Menschenfotografie geht und auch Natur etc. ist reichlich vertreten. Die meisten Menschenbilder befinden sich im klassischen Portrait-Bereich und sind von den Facetten her sehr abwechslungsreich.

Nun ist es aber so, daß wir im nächsten Jahr verstärkt auf Kindergärten und Schulen setzen wollen denn diese beiden Arten von Einrichtungen bergen ein nicht zu unterschätzendes Potential. Klar wird man dadurch nicht reich aber dazu soll es auch nicht unbedingt dienen denn das Hauptaugenmerk liegt dabei mehr darauf, den eigenen Namen in der Region zu etablieren.

Da wir ja bekanntlich selber 2 Söhne haben, der Kevin noch im Kindergarten mit seinen 4 Jahren und der Christoph mit seinen 10 Jahren in der Grundschule haben wir natürlich in all den Jahren viel von der Arbeit unserer ortsansässigen Branchenkollegen mitbekommen und schnell war zu erkennen und das eigentlich mit jeder neuen Arbeit, die wir in die Hand bekommen haben, wie wir es nicht machen wollen denn eines hatten diese abgelieferten Arbeiten alle gemeinsam, sie waren einfallslos und man hat auf den ersten Blick erkannt, daß es nicht mit viel Liebe zur Fotografie gemacht wurde. Lediglich das letzte Set von Kevin welches wir bekommen haben war dabei eine eigentlich gute Arbeit aber eben unter reinen Studiobedingungen und daher auch nicht wirklich besonders.

Dann gibt es natürlich noch die Sache mit den Präsentationsmappen für die Kindergärten und Schulen. Hier habe ich schon die tollsten Dinge gesehen von anderen Fotografen und ich frage mich dabei, warum die Kollegen sich gewundert haben, einen Auftrag nicht bekommen zu haben. Daran arbeiten wir derzeit selber. Nun könnten wir natürlich auf irgendwelche Mappen oder Portfolioordner setzen aber mir schwebt dabei etwas anderes vor. Mir ist dabei irgendwie mehr nach einem wirklich hochwertigen Fotobuch, wo sich auch wirklich nur die besten Arbeiten von uns darin befinden und wo der Kunde angesichts dessen daß es Arbeiten in einer Form sind, wie er sie bisher noch nicht gesehen hat, schlecht nein sagen kann.

Daher habe ich mich auf die Suche gemacht und bin bei einem Groupon Gutschein fündig geworden. Groupon selber ist hier zwar nur der Vermittler für uns gewesen zu fotofoto.de aber dort konnten wir ein Fotobuch bekommen, gedruckt auf Premium-Fotopapier, wie es auch vom Preis her bisher nicht erlebt habe. Klar ist es nur ein kurzfristiger Deal gewesen aber ich denke, wir bekommen da etwas in die Hand, mit dem wir uns respektabel präsentieren können.

Groupon selber ist in dem Zusammenhang bei Gutscheinanbietern Testsieger bei Computer Bild und wir haben immer wieder tolle Angebote dort entdeckt, wie wir sie andernorts bisher nicht finden konnten und ein Blick auf die Seite des Anbieters lohnt auf jeden Fall für jeden denn der ganze Service ist kostenlos.

Strobist – Systemblitz Yongnuo YN560

Viele Fotografen kommen irgendwann an den Punkt, speziell in der Menschenfotografie, daß einem gerade Outdoor Available Light einfach nicht mehr genug ist und man sucht nach Möglichkeiten, auch hier Licht gezielt zu formen und setzen. Schon klar, Bouncen mit Reflektoren allein ist eine tolle Sache aber das ganz große Kino wird eben erst durch den Einsatz von Blitzen daraus.

Nun kann man natürlich für viele Teuros einen Porty anschaffen und Studioblitze dranhängen. Diejenigen unter den Lesern denen Porty nichts sagt, daß ist eine mobile Stromversorgung mit einem überdimensional großen Akku, an den sich Studioblitze etc. anschliessen lassen und man verwendet das an Orten, wo es keine Steckdosen gibt. Ein Porty ist eigentlich eine tolle Sache aber vor allem den Hobbyisten reissen die Dinger ein gewaltiges Loch in den Geldbeutel denn billig sind die Dinger nicht gerade.

Also pendelt man sich irgendwo bei den Systemblitzen ein, also die Dinger, die auch als Aufsteckblitz für die Kamera bekannt sind. Aufsteckblitze gibt es natürlich wie Sand am Meer und gerade bei den großen Herstellern wie Nikon und Canon kosten die Dinger auch nicht gerade ein Apfel und ein Ei. Gerade für einen SB900 von Nikon legt man je nach Anbieter zwischen 360 und 400 Euro auf den Tisch. Klar sind die Teile toll, bieten sie doch die Möglichkeit, die Blitzautomatik der Kamera zu nutzen und man kann die Regelung des Blitzes der Kamera überlassen. Kann toll sein wenn man es haben will oder braucht aber ich will es nicht diese Automatik und brauchen tue ich sie erst echt nicht. weiterlesen »

Der Requisitenfundus wird wachsen

Der Herbst hat noch gar nicht richtig begonnen und mittlerweile kündigt sich bei uns hier am Bodensee der Winter schon mit riesen Schritten an.

Erhofft habe ich mir ja so einen richtig schönen und vor allem milden goldenen Herbst denn stimmungstechnisch ist, was vor allem die Farben der Natur angeht, der Herbst nicht nur etwas für das bloße Auge sondern vor allem auch fotografisch sehr interessant.

Das Licht wird entgegen dem grellen Licht der Sommersonne oft butterweich und hüllt alles so wunderbar in zarteste Pastelltöne, was den Fotos immer eine unheimlich schöne Wirkung verleiht.

Aber so wirklich glaube ich nicht mehr an einen tollen Herbst denn die Temperaturen sprechen eigentlich eine andere Sprache und ich rechne mit einem sehr frühen Winter.

Das bringt natürlich für unsere Fotoshootings so einige Probleme mit sich denn ich selber fühle mich bei den kälteren Temperaturen selber unwohl. Klar habe ich dabei noch den Vorteil, daß ich mich wie ein Michelin-Männchen einpacken kann und meine Kamera kann ich selbst mit dicken Handschuhen noch bedienen aber diesen Vorteil haben die Models vor der Kamera nicht.

Mittlerweile ist es ja so, daß wir uns auch den Bereich der Stockfotografie erschlossen haben, also der Verkauf von Fotos über Bildagenturen, die unser Bildmaterial international vertreiben. Das eröffnet uns natürlich ganz neue Möglichkeiten neben der klassischen Portrait-Fotografie. Im Sommer ist das auch relativ einfach aber nun sind wir wohl doch gezwungen, öfters auf Indoor-Locations auszuweichen wegen den Temperaturen.

Nun ist es ja so, daß in der Fotografie immer irgendwo zuerst eine Bildidee da ist. Das trifft ebenso zu auf die Stockfotografie mit dem Unterschied, daß ein Foto dort immer seine Verwenung in der Werbung finden muß also muß der ganze Bildaufbau darauf ausgerichtet sein. Das beinhaltet neben der Szene im Bild auch das Model selber bis hin zum kompletten Styling aus Kleidung, Haaren und Make Up. Klar haben viele Models einen großen Fundus an Kleidung und Schuhen etc. im Kleiderschrank aber da viele Models vorwiegend im Bereich Fashion/Beauty arbeiten sind viele Teile vollkommen overdressed für unsere Produktionen, da wir hier hauptsächlich im Bereich Business und Lifestyle/Editorial arbeiten. Im endeffekt also alles Szenen aus dem Berufsleben und dem Alltag in der Freizeit und dem Sport. Hier hapert es aber bei vielen Models mit Kleidung denn irgendwelche High-Fashion-Fummel taugen dafür einfach nicht die Bohne.

So ist es dann irgendwo mit an uns, dafür zu sorgen, daß passende Kleidung da ist die sich jetzt eignet aber auch im nächsten Jahr noch verwendet werden kann. Da sollte also vor allem die Qualität stimmen aber es sollte auch irgendwo zeitlos sein.

Da ich nun weder die Zeit noch die Lust habe, immer und immer wieder das Internet zu durchforsten greife ich wirklich gern und immer und immer wieder auf Esprit zurück weil ich sowohl was die Qualität anbelangt als auch die Auswahl, immer fündig geworden bin bisher und auch der Service ist einfach gut. Die Größen dort sind so, daß Größe 40 bei Damen auch der Größe 40 entgspricht, die anderen Größen analog dazu, bei den Herren und den Kindern ebenso. Das ist etwas, was bei anderen Labels nicht immer der Fall ist denn ich hatte auch schon andere Marken vor allem bei Frauen, da war 38 eigentlich 40 oder 42, nur um den Frauen zu schmeicheln als psychologischer Trick und das ist requisitentechnisch aber ein Problem denn ich kann schlecht von einem Teil 4 Größen kaufen nur daß ich dann 1 Teil habe, was wirklich passt.

Somit habe ich mein Label gefunden und werde wohl auch dabei bleiben solange Qualität und Auswahl auf einem solch hohen Niveau bleibt.

Warum eigentlich ausgerechnet Fotografie ?

Das ist bezogen auf mich eine berechtigte Frage da ich in diesem Segment ja nicht meine beruflichen Wurzeln habe sondern ein Quereinsteiger bin.

Nun, schon als kleiner Junge habe ich gerne Fotos gemacht, damals natürlich noch analog mit so einer kleinen Knipse mit solchen Blitzwürfeln, sicher kennt die noch der ein oder andere von Euch. Das waren damals natürlich alles Schnappschüsse und hatte mit ernsthafter Fotografie nicht viel zu tun gemessen an dem, wie ich heute fotografiere.

So hat mich das Fotografieren eigentlich mein ganzes Leben begleitet aber eben so nebenbei, mit den üblichen Urlaubsbildchen und auf Ausflügen usw. aber nie wirklich ernsthaft.

Dann kam aber irgendwann im Jahr 2007 unser Unfall und danach wurde die Fotografie zu einem wichtigen Lebensinhalt von mir denn die Kamera ist mein Ventil, mein Ventil, das mich meinen Alltag vergessen lässt und mir meine Schmerzen nimmt die mich seit dem Unfall begleiten. Zu Anfang hatte die Fotografie dabei einen rein therapeutischen Hintergrund für mich denn ich konnte damit das Pensum meiner Schmerzmittel ganz gut kompensieren aber da war auch irgendwie das Verlangen nach mehr bezogen auf die Fotografie.

So kam dann das Eine zum Anderen und nun ist es für mich ein zweites Standbein geworden neben meinem eigentlichen Beruf der aber gesundheitlich mittlerweile mehr als in Frage steht. Als notwendiges Übel will ich die Fotografie aber nicht bezeichnen da sie etwas ist, was mir einfach unheimlich viel Freude bereitet. Sicher habe ich keinen klassischen Stil wie viele andere Fotografen und auch die Bearbeitung meiner Bilder bzw. das Ergebnis ist oft sehr unkonventionell aber das hat auch den Vorteil, daß man meine Werke nicht mit denen Anderer vergleichen kann.

Was mir natürlich immer wieder Kopfzerbrechen bereitet ist das momentan unbeständige Wetter denn unsere Shootings finden derzeit ja noch unter freiem Himmel statt und daher muß auch das Studio bis zum Winter stehen denn outdoor lässt sich im Winter in der People-Fotografie halt nur bedingt machen und daher ist es einfach ein Muß. Aber das Wetter allein macht es nicht zu einem Muß denn es gehört einfach dazu und Studiofotografie bietet einfach auch viel zu viele Möglichkeiten als daß man es ignorieren kann.

Aber es hängt auch sehr viel daran. Es ist ja nicht allein mit der Technik an sich getan denn es müssen auch viele Requisiten angeschafft werden, gerade auch im Bereich Fashion. Das ist natürlich nicht so einfach, Klamotten für jedes Model bereit zu stellen aber die gängigen Größen sollten einfach da sein an Kleidung, die im Bereich Fashion geeignet ist. Gestöbert habe ich schon mal bei einigen Labels wie Esprit und anderen aber ich denke, ich werde mich mal zuerst an Esprit halten denn die neue Kollektion ist einfach zeitlos und lässt sich immer wieder gut kombinieren denn viele Labels sind einfach zu speziell als daß man die Teile auch noch 2 Jahre später verwenden kann da komplett aus der Mode gekommen.

Aber die Zeit wird es zeigen, wohin die Reise fototechnisch gehen wird.

Die Welt der Schönen und nicht so Schönen

Da die Fotografie irgendwo ein Lebensinhalt von mir ist , kann man hinter dem Titel bereits vermuten, daß es hier um das Thema Fotomodell geht mit dem ganzen Apparat, der daran hängt.

Wenn man wie ich bevorzugt Menschen fotografiert dann kommt man zwangsläufig eines Tages mit der Thematik Fotomodell in Berührung.

Nun ist es ja so, die Fotografie ist für mich kein reiner Zeitvertreib den ich als Hobby betreibe sondern ich sehe die Fotografie, hier insbesondere die Bereiche Portrait und Fashion/Beauty, als Business in dem ich als Dienstleister für meine Arbeit Geld bekomme. Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder Situationen, in denen ich auch für lau Bilder mache, nämlich immer genau dann, wenn mein Portfolio mal wieder neue Gesichter verträgt denn bei bezahlten Jobs habe ich in der Regel keine Rechte an den Bildern denn die liegen dann bei der fotografierten Person da sie ja dafür bezahlt hat.

Anders sieht es eben bei den TFP-Shootings aus, die sind für lau und Fotograf und Model teilen sich die Bildrechte. Für lau stimmt hier allerdings nicht ganz denn der Lohn sind ja die Bilder für beide Seiten und hier liegt auch der Hase begraben, um was es in diesem Artikel eigentlich geht.

TFP steht für nichts anderes als Time for print und heisst unterm Strich, daß Model und Fotograf entwickelte Bilder aus dem Shooting erhalten aber kein Geld. Das Selbe gibt es mit CD oder DVD, dann entsprechend TFCD oder TFDVD. Mit diesen Begrifflichkeiten will ich euch aber nicht langweilen.

Normalerweise sieht es bei den Shootings folgendermaßen aus :

unerfahrenes Newcomermodel – erfahrener Fotograf : Model zahlt den Fotografen
unerfahrener Fotograf – erfahrenes Model : Fotograf zahlt Model
Erfahrung auf beiden Seiten gleich : TFP

So sollte es eigentlich aussehen und so ist es eigentlich auch branchenüblich aber gemessen an der Zahl der Hobbyfotografen, deren Hintergrund das reine Hobby und der Spaß an der Sache ist, verschwimmt das Ganze mehr und mehr denn das was in der Regel als TFP-Shooting angeboten wird von vielen Fotografen ist eigentlich nicht mehr als ein Testshooting denn oftmals sind die Models nunmal blutige Anfänger und so ist der Gebrauch von TFP eigentlich falsch. weiterlesen »