ifo-Chef Hans-Werner Sinn hat vor gefährlichen Folgen des Euro-Rettungspaketes gewarnt und das Vorgehen der Bundesregierung hart kritisiert. „Wir stürzen uns mit dem neuen Gewährleistungsgesetz in ein unkalkulierbares Abenteuer“, sagte Sinn der „Süddeutschen Zeitung“. Europa drohe, „eine gewaltige Schuldenblase aufzubauen, die mit einem gewaltigen Knall platzen wird“. Zugleich warf der Ökonom Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, zu wenig für die Interessen Deutschlands getan zu haben. Die deutsche Staatskrise sei „vorprogrammiert“, sagte Sinn. Aus seiner Sicht hätte sich Merkel gegen den Rettungspakt wehren müssen. „Der Pakt bedeutet nichts anderes, als dass Deutschland für die Schulden anderer Länder geradesteht“, sagte Sinn. „So sehr ich den Euro grundsätzlich für richtig halte: Ich verstehe, wenn sich nun viele Deutsche hereingelegt fühlen.“ (Quelle – sz)
Euro-Krise: ifo-Chef kritisiert Regierung
Politiker machen sich die Taschen noch voller
Nun, im Zeichen von drohender Arbeitslosigkeit in Deutschland stoßen schon die Gewerkschaften immer wieder auf Ablehnung und Unverständnis in der Bevölkerung, wenn man seitens der Gewerkschaften immer wieder mit völlig überzogenen Lohnforderungen, Machtspielchen etc. für Furore sorgt. Das Alles kann man aber noch teilweise tolerieren, da sich die Gewerkschaften den Mitgliedern verbunden fühlen.
Der vorliegende Fall nun aber, dabei kann es sich eigentlich nur um einen Anfall völlig geistiger Umnachtung handeln. weiterlesen
Über Steuerentlastungen, Griechenland und den Abmahnwahn der Kirche
Eigentlich sollte man sich ja freuen. Die FDP beharrt weiterhin auf Steuerentlastungen trotz der aktuellen Steuerschätzung. Mit den Gering- und Normalverdienern hat die Partei wohl gerade eine neue Klientel entdeckt, die man nun begeistern möchte. Dumm nur, daß gerade Wahlen anstehen und sogar ein Blinder mit Krückstock merkt, daß es nichts als Augenwischerei ist. Die liberalen Volkszertreter haben noch immer nicht begriffen, daß der Zeitpunkt für den anhaltenden Schrei nach Steuerentlastungen ungünstiger nicht sein könnte. Ich frage mich ernsthaft, wann endlich das weisse Wägelchen mit den Männern vorfährt, mit den tollen Jacken, die man hinten zu macht um die Herren und Damen in die geschlossene Anstalt zu verfrachten. Sollte man dies nicht gar als Gefahr für die Öffentlichkeit bezeichnen, diese Politik des Größenwahns der FDP ? Da fällt mir eigentlich nur noch ein : Dumm geboren und verdammt wenig dazugelernt.
Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären. Die letzten Tage lese ich immer wieder von den ach so armen Griechen, die ja nichts dafür können, daß deren Land zahlungsunfähig ist und die ja ach so schlimm von deren Regierungen hinters Licht geführt wurde und betrogen wurden. Liebe Griechen, ich empfinde eine Runde Mitleid für euch, falls ich die Zeit dazu finde. Wer bitte fragt uns denn, ob wir für die Zeche bezahlen wollen. Das wird hier in unserem Land doch einfach für uns entschieden so wie die Politik hier im Land alles immer “zum Wohle des Volkes” tut. Mit relativ geringem Verständnis schaue ich auf die derzeitigen Streiks und Unruhen in Griechenland. Was soll das ? Wir müssen hier in Deutschland schon seit Jahren den Gürtel immer enger schnallen und nun können wir den Gürtel bald mehrfach um uns herumwickeln, wenn jetzt auch noch die Schulden von anderen Ländern den deutschen Steuerzahler schröpfen. Dabei ist es doch eigentlich völlig egal, wie man das Kind nun nennen mag. Ob es nun eine Rettung Griechenlands ist oder eine verdeckte Bankenrettung wie man munkelt, eine Rettung der Banken, die sich in Griechenland verzockt haben. Egal wie das Kind auch heissen mag, die Zeche zahlt der deutsche Bürger. Vielleicht sollte ich mal die Diözese Regensburg anhauen, Unterlassungserklärungen und Abmahnungen gegen Politiker zu versenden.
Somit sind wir auch schon beim letzten Thema. Da erdreistet sich doch tatsächlich die Diözese Regensburg Blogger abzumahnen, die ihr gesetzliches Recht auf freie Meinungsäusserung wahrnehmen. weiterlesen
Typische SPD-Propaganda
Eines mal vorneweg : Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck (SPD), hat heute seine Unsicherheit über die Höhe der Griechenland-Hilfen geäußert. Er sei sich nicht sicher, ob 22 Milliarden das letzte Wort sein werden, sagte Beck heute im Deutschlandfunk. Die SPD sei aber “bereit Verantwortung zu übernehmen”, so der Politiker weiter. Kritik übte er am Krisenmanagement der Bundesregierung, da es “keine klaren Vorgaben” gegeben habe. Außerdem sprach er sich klar für eine Bankenbeteiligung aus. Die Kreditinstitute hätten spekuliert und müssten beteiligt werden, so Beck. Die Höhe der Beteiligung sei dabei abhängig von dem Schaden, der entstanden ist. weiterlesen
Euroländer wollen freiwillige Hilfen von Banken
Nach der Einigung auf ein Rettungspaket für Griechenland verlangen die Euroländer Hilfszusagen von privaten Banken. Dabei geht es besonders darum, in der griechischen Kreditwirtschaft aktiv zu sein.
Die Hilfszusagen von Internationalem Währungsfonds und den Europartnern an Athen umfassen dem Vernehmen nach 110 bis 115 Milliarden Euro. Zuletzt war von 120 Milliarden Euro oder mehr die Rede. Die Finanzminister der Eurogruppe wollen am Nachmittag in Brüssel das weitere Vorgehen absprechen. (Quelle : Südkurier)