RWE auf Konfrontation und Röttgen pennt

Ja, die Stromriesen haben es wahrlich nicht leicht dieser Tage. So klagt die RWE nun gegen das Moratorium bzw. die Abschaltung von Biblis A und nach Meinung der Experten hat der Konzern gute Chancen, mit seiner Klage durchzukommen. Mitleid mit den Konzernen wegen angeblicher Ausfälle bei den Einnahmen habe ich allerdings keines denn sie werden es sich bei den zahlenden Gästen schon wieder beschaffen.

Nun droht die RWE also damit, Biblis A wieder hoch zu fahren. Dabei stellt sich die Frage, warum Röttgen noch immer pennt und nicht endlich mal die aktuellen Sicherheitsstandards nach dem neuestes Stand von Wissenschaft und Technik in den Bundesanzeiger reinhaut denn dann hat es sich recht schnell mit den alten Meilern. Wirtschaftlich wird es dann kaum sein, die alten Gurken nachzurüsten. Dann hätte es sich auch mit der Klage erledigt seitens RWE denn dann müsste zuerst nachgerüstet werden oder die Pötte bleiben aus.

Also lieber Herr Röttgen, wenn schon die Regierung als solches es nicht gebacken bekommt, vernünftige Politik auf Bundesebene zu machen dann tun sie wenigstens, wofür sie der Steuerzahler fürstlich entlohnt und kommen sie endlich ihrer Verpflichtung nach.

Immer mehr Beschwerden über Bahn

Beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) häufen sich Beschwerden von Bahnkunden, die wegen der Verspätung ihrer Züge eine Entschädigung beantragt haben und sich von der Bahn schikaniert fühlen. Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, bekamen schriftlich reklamierende Kunden in mehreren Fällen von der Bahn die Antwort, sie sollten die Fahrkarte als Beleg einreichen – nur so sei eine Entschädigung möglich. Die meisten Kunden hätten das Ticket aber bereits ihrer Reklamation beigefügt.

Kommentar : Ist schon klar. Hat die Bahn Beweisstücke erst mal in der Tasche dann lässt sich ein Klage mangels Beweisstück beim Geschädigten noch einfacher aussitzen. Das hat Methode und man tut alles um die Kosten für Entschädigungen so gering wie möglich zu halten.