AK Zensur – Lachnummer des Tages

Was AK Zensur im Fall von Ulf bezüglich seines Artikels über den Stierkampfabgelassen hat, ist der absolute Witz. Da bemängelt man doch allenernstes, Ulf hätte Mitleid mit dem Stier aber nicht mit dem verletzten Torero. Anschließend sollen die Besucher auch noch bewerten, wie die Seite von der Altersbeschränkung her einzustufen sei.

Zuerst einmal sei gesagt, daß Meinungsfreiheit eine Tugend ist für Blogger und hier soll zensiert werden. Gegen diesen Artikel von Ulf ist die Werbung und die Nachrichten im Fernsehen oder die Bild absoluter Hardcore Porno. Man erinnere sich mal an die Werbung zu Herbal Essences zu den Anfängen. Gegen das Gestöhne der Werbefigur war Gina Wild teilweise Kindergarten.

Warum um alles in der Welt soll man Mitlied mit einem Torero haben, der ein Lustmörder ist und sich aufgeilt am Quälen und Töten eines Tieres ? Wie pervers und perfide ist so eine Einstellung ? Hier wird eine Meinung über eine perverse Tradition im Stierkampf kund getan und das geht in Ordnung. Jedes Schmierblatt und jede Nachrichtensendung hat darüber berichtet aber AK Zensur macht sich eben gerne lächerlich.

Mit Verlaub und ich lande nun wahrscheinlich direkt auf dem Index: Liebe AK Zensur, es ist ja in Ordnung, wenn ihr Abbildungen von silikontittenbewaffneten Frauen zensieren wollt, blankrasierte unbedeckte Muschis und die entblösten männlichen Blumenständer (meine Frau hat zensiert) nach Machart Big Black Cock und Konsorten sind euch schon lange ein Dorn im Auge, der Dildo gar ein Konstrukt des Teufels. Soll ich fortfahren oder sind die Zensurmacher schon im Boden versunken aus Scham vor solchen Äusserungen ?

Liebe Leute bei AK Zensur, zensiert am besten auch die Handys der ganzen Schüler weg, wenn diese sich mal wieder Hardcorepornos auf dem Schulhof über das Handy reinziehen.

Zensiert von mir aus, wo es noch halbwegs irgendwo angebracht ist aber lasst den Bloggern ihre Meinung, an die Tagesschau traut ihr euch ja auch nicht heran.

Update : Ich glaube es ist nur richtig, daß ich eine Stellungnahme zu meinem Artikel abgebe. Daß ich den AK Zensur in einem schlechten Licht dargestellt habe tut mir aufrichtig leid denn es geht bei AK Zensur NICHT um Zensur, sondern darum, diese zu verhindern. Ich habe mich im Eifer des Gefechts an einer Äusserung des Autors bezüglich des Artikels von Ulf festgebissen. Der Autor dort hatte folgendes geschrieben : “Der Autor kritisiert den Stierkampf, zeigt Mitleid mit dem Stier – aber nicht mit dem Menschen.” Vordergründig habe ich dies als falsch betrachtet, daß der Autor mangelndes Mitleid mit dem Torero ankreidet.

Nun ich revidiere nicht meine Aussage, daß man mit Lustmördern kein Mitleid zu haben braucht aber den Artikel als solches bedauere ich sehr, da er vollkommen über das Ziel hinausgeschossen ist. Ich betone nochmal ausdrücklich, die Darstellung durch mich von AK Zensur war falsch und dafür entschuldige ich mich in aller Form.

GO-Antrag Meinungsfreiheit

Aus gegebenem Anlaß muß ich, um den heutigen Tag zu beenden, etwas loswerden, da einige Kommentatoren aus dem politischen Umfeld politische Grundsätze ihrer Partei zu ihrem eigenen Gutdünken auslegen.

Die Piratenpartei hat es sich auf die Fahnen geschrieben, daß in Deutschland die Meinungsfreiheit, also sprich das Recht zur freien Meinungsäusserung gelten soll aber eben halt nicht nur auf dem Papier, wie es so üblich geworden ist in unserem Land. Dies beinhaltet auch, daß ein Aussenstehender wie ich, öffentlich Kritik an der Partei als solches als auch am Verhalten einiger Piraten äussern kann. weiterlesen »

Ein Fonds zur Sicherung der Meinungsfreiheit

David hat da eine Sache angestossen und auf Twitgeridoo wurde die Sache ein wenig konkretisiert. Die Einrichtung eines Fonds, der dazu dient, Blogger finanziell zu unterstützen, die, wie jetzt von der Diözese Regensburg, mit einer Abmahnung bedacht werden, ist realistisch und sollte schleunigst in die Tat umgesetzt werden.

Gesetztenfalls, der Fonds hat den nötigen finanziellen Background, wäre dies ein probates Mittel im Kampf für unser Recht auf freie Meinungsäußerung und es wäre ein nicht zu unterschätzendes Mittel bei Klagen vor Gericht.

Ich bin der Meinung, am einfachsten ließe sich dies durch Gründung eines Vereins oder einer Stiftung bewerkstelligen aber die gesetzlichen Bestimmungen müssten noch erötert werden.

Der Gedanke sollte schleunigst zu Ende gesponnen werden. Die Zeit drängt.

Politikers Idealfall

Zunächst einmal möchte ich eine Pressemeldung verwenden, um zu verdeutlichen, um was es geht :

China drillt Medien auf Anti-Google-Kurs

Strenge Regeln für Berichterstattung sollen öffentliche Meinung zurechtrücken

Peking (pte) – Der Zensurstreit um Google in China geht in die nächste Runde. Nachdem der Internetkonzern in der vergangenen Woche seinen Rückzug aus dem Land bekannt gegeben hat und mit seiner Suchmaschine nach Hongkong umgezogen ist, geht es den chinesischen Behörden nun vor allem darum, die öffentliche Meinung über die Auseinandersetzung zu kontrollieren.

weiterlesen »