Papst verurteilt Kinderschänder nicht, es sind nur Sünder

Papst Benedikt XVI. hat in seinem Mittagsgebet die Katholiken aufgerufen, kompromisslos gegen Sünde zu sein und zugleich Sünder nicht zu verurteilen. Seinen am Samstag veröffentlichten Hirtenbrief zum Missbrauchskandal in Irland erwähnte er nicht. Englisch sprechenden Pilgern auf dem Petersplatz sagte er, sie sollten demütig um Vergebung für ihre eigenen Fehler bitten. Er zitierte die Bibelstelle, in der Jesus sagt, wer ohne Sünde sei, werfe den ersten Stein auf eine Ehebrecherin.

Kommentar : Mit anderen Worten, steinigt die Kinderschänder. Dieser alte Mann ist nicht von dieser Welt sonst würde er solch einen Schwachsinn nicht verzapfen. Sünder nicht verurteilen. Also verurteilt er persönlich die Kinderschänder der Kirche nicht.

Ackermann begrüßt Hirtenbrief des Papstes

Der Sonderbeauftragte der katholische Kirche zur Aufklärung der sexuellen Missbrauchsfälle, Bischof Stephan Ackermann, hat den Hirtenbrief von Papst Benedikt XVI. begrüßt. Er sagte in Trier, er sei nicht enttäuscht darüber, dass der Brief sich nicht eigens an Deutschland wende.

Es seien «genug Hinweise» auch für die deutsche katholische Kirche enthalten. Ähnlich äußerte sich auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Der Brief des Papstes war am Mittag veröffentlicht worden. weiterlesen »