Deutschland als "Euro"-Polizei

Anzuführen ist zunächst einmal folgende Meldung :

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, erhofft sich zur Überwindung der gegenwärtigen Krise von Deutschland die Rolle eine Art„Euro-Polizei“. Im Interview des „Handelsblatts“ forderte er die Bundesrepublik auf, eine Vorbildrolle einzunehmen. Die Regierung in Berlin stehe als eine Art Euro-Polizei in der Pflicht und müsse anderen Mitgliedstaaten der Euro-Zone auf die Finger schauen. „Deutschland ist die größte Volkswirtschaft im Euro-Raum und ein Land mit der Tradition gesunder Staatsfinanzen“, wird Trichet zitiert. „Ich zähle auf die aktive Rolle aller Länder, inklusive Deutschlands, die Funktion der Überwachung einzuführen“, fuhr der EZB-Präsident fort.

Kommentar : Wenn man einmal den Blick auf die Schuldenuhr Deutschlands wirft, muten diese Forderungen mehr als makaber an, daß Deutschland in diesem Fall eine Vorreiterrolle spielen soll um anderen Ländern auf die Finger zu schauen. Gerade hier bei uns, wo Korruption und Unvermögen der Politik zum Tagesgeschäft gehören soll am hier mit gutem Beispiel vorangehen. Selbst wenn Deutschland keinen Weltmeistertitel an der kommen Fußball-WM holen sollte ist Deutschland trotzdem Weltmeister und diesen Verdienst trägt unsere Regierung mit stolz geschwellter Brust. Es der Weltmeistertitel in der Kategorie Neuverschuldung und darin sind unsere Entscheidungsträger wahrlich weltmeisterlich. Nun, die Spielzeit ist noch nicht rum und Deutschland fragt sich ernsthaft, wann das nächste Foul erfolgt.

GdP-Vorsitzender lobt Vorgehen der Polizei am 1. Mai

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, hat das Vorgehen der Polizei gegen Krawallmacher am 1. Mai gelobt. “Wir sind alle erleichtert”, sagte Freiberg der “Saarbrücker Zeitung” (Montagausgabe). Gerade in Berlin seien die Beamten “besonnen und konsequent eingeschritten, und das hat sich deutlich von den letzten Jahren abgehoben”. Die meisten Krawallmacher seien inzwischen ganz normale Jugendliche. “Die haben nichts Politisches im Kopf, sondern werfen Steine und Flaschen, weil sie darin einen Eventcharakter sehen.” Als Polizei könne man dann nur “durchgreifen”, so der GdP-Vorsitzende. Scharfe Kritik äußerte Freiberg an Bundestagsvize-Präsident Wolfgang Thierse (SPD), der sich in Berlin an einer Blockade gegen einen Aufmarsch Rechtsextremer beteiligt hatte. “Ich finde das Verhalten von Wolfgang Thierse empörend”, so Freiberg. Thierse habe lediglich seinen Prominentenstatus ausgenutzt und nicht mit den anderen demonstriert. “Dann hat er sich auf die Straße gesetzt, blockiert, damit die Medien auf ihn aufmerksam werden.”

Kommentar : Wie die Polizei teilweise vorgegangen ist, zeigen deutlich Videos auf Youtube. Schwarze Schafe gibt es auch unter den Polizisten, nicht nur unter Demonstranten. Die Polizei hat sich mit gewaltbereiten Polizisten mal wieder selber blamiert. Einfach mal schnell einen am Boden liegenden Demonstnarnten mit dem Polizeistiefel in die Fresse treten. Sieht so die Polizeitaktik der ausgestreckten Hand aus ?

Italienische Polizei hebt «Camorra»-Clan aus

Italiens Polizei hat wieder zugeschlagen: Den Polizisten glückte wieder ein Schlag gegen die Mafia. Nach Medienberichten hoben Fahnder zwischen Rom, Latina und Neapel einen Clan der neapolitanischen «Camorra» aus.

Bei der Operation wurden zwölf Mafiosi festgenommen. Außerdem stellten die Polizei und Steuerpolizei Güter im Wert von über 400 Millionen Euro sicher – darunter Immobilien und Jachten. Der Clan soll in illegalen Baugeschäften und Drogenhandel aktiv gewesen sein. (Quelle : Südkurier)

Mutmaßliche Poker-Räuber in Haft: Beute verschwunden

Nach dem spektakulären Überfall auf ein Berliner Poker-Turnier vor zwei Wochen sitzen jetzt alle vier mutmaßlichen Räuber in Untersuchungshaft. Die zwei gestern gefassten Verdächtigen wurden vernommen, wie ein Staatsanwaltschafts-Sprecher sagte.

Wo die erbeuteten 242 00 Euro sind, sei weiter unklar. Das räuberische Quartett war nach dem Überfall mit dem Geld geflüchtet. Ein 19- Jähriger hatte sich in den Libanon abgesetzt, ein 20-Jähriger in die Türkei. Beide wurden festgenommen. Die anderen wurden zuvor gefasst. (Quelle : Südkurier)

Mexikanische Polizei entdeckt Tunnel in die USA

Die mexikanische Polizei hat an der Grenze zu den USA einen im Bau befindlichen Tunnel entdeckt, über den vermutlich Einwanderer ohne gültige Papiere in die Vereinigten Staaten geschmuggelt werden sollten. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der Tunnel zwischen Tijuana in Mexiko und San Diego in den USA 76 Meter lang. Ermittler fanden dort demnach Möbel, Matratzen, Kleidung, Müllsäcke und Schaufeln. Im vergangenen Jahr wurden mindestens sechs solcher Tunnel entdeckt. Einer von ihnen war 300 Meter lang und mit Strom, Belüftung und einem Fahrstuhl ausgestattet. Allerdings reichte er nicht bis in die USA. (Quelle – bild.de)