Familienfeier mit türkischer Untermalung

Gestern war wieder einmal ein runder Geburtstag bei uns angesagt. Meine Mutter hatte ihren 70. Geburtstag und so feierten wir mit Familie und Freunden in der Vereinsgaststätte des Kleintierzüchtervereins in Radolfzell.

Gleichzeitig an diesem Tag feierte im großen Saal des Gebäudes eine türkische Hochzeitsgesellschaft ein wohl sehr traditionelles türkisches Hochzeitsfest. Nicht daß jetzt wieder Fragen aufkommen, woher ich wüsste, daß es Türken waren. Ich verstehe ein wenig Türkisch und habe den Brautvater reden hören und weiss daher, es war eine türkische Hochzeitgesellschaft. Ausdrücklich betonen möchte ich dabei nochmal, daß ich nichts generell gegen Ausländer habe, Nadine ist selber keine Deutsche aber befremdlich haben einige Dinge auf mich schon gewirkt aber dazu jetzt mehr.

Unsere eigene Feier wurde immer wieder untermalt mit lauter türkischer Musik aus dem Nebensaal und ich persönlich fand es als sehr störend, da ich diese Art von Musik absolut nicht ausstehen kann. Ich habe nichts gegen deren Musikgeschmack aber wenn es dauerhaft so klingt als wenn der Muezzin vom Minarett blärt, dann geht mir das nach kurzer Zeit ziemlich auf den Sender. weiterlesen »

Merkel: Deutsch wichtig für Integration

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor ihrem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan darauf hingewiesen, dass zu einer gelungenen Integration vor allem das Erlernen der deutschen Sprache beitrage. Merkel möchte bei ihrem Türkei-Besuch in den kommenden Tagen über die Integration der Bürger türkischer Herkunft in Deutschland reden. “Wir haben viele Fortschritte gemacht im Integrationsprozess”, sagte Merkel im Video-Podcast vom Samstag. Dabei gehe es um die Teilhabe der Zuwanderer am gesellschaftlichen Erfolg, im Arbeits- und im Familienleben. Das bedeute natürlich, dass die deutsche Sprache erlernt werde und die deutschen Gesetze eingehalten werden, hieß es in ihrer wöchentlichen Video-Botschaft. Weil Deutschland immer engere Wirtschaftsbeziehungen zur Türkei habe, würden die Sprachkenntnisse immer wichtiger. “Da haben die jungen Leute, die türkische Eltern haben, richtig was zu bieten”, sagte auch SPD-Chef Sigmar Gabriel. Merkel stellte jedoch klar, dass sie unter Integration “nicht etwa Assimilation oder die Aufgabe der eigenen Heimat” verstehe. Der türkische Ministerpräsident Erdogan bezeichnete vor gut zwei Jahren bei einem Auftritt vor türkischen Landsleuten in Köln Assimilation als “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” und löste damit eine heftige Debatte aus. Diese Woche machte sich Erdogan für die Idee stark, in Deutschland türkische Gymnasien zu errichten, welche aber auf große Ablehnung in der deutschen Politik stieß.

Türkischer Ministerpräsident bestreitet Völkermord an Armeniern


Ankara (dts Nachrichtenagentur) – Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat bestritten, dass die Führung des Osmanischen Reichs einen Völkermord an den Armeniern verübt habe. “Von einem Völkermord an den Armeniern kann keine Rede sein”, sagte er in einem Interview mit dem am Montag erscheinenden Nachrichten-Magazin “Spiegel” und distanzierte sich von der Wortwahl von US-Präsident Barack Obama, der als Senator 2008 ausdrücklich von einem Genozid gesprochen hatte. “Wenn er dieses Wort benutzt hat, dann war das auch von ihm ein Fehler. Ein Wort wird nicht dadurch richtiger, dass es ein Präsident verwendet”, so der Ministerpräsident. Der Auswärtige Ausschuss des US-Repräsentantenhauses habe Anfang März “auf Befehl der armenischen Diaspora einen Beschluss” gefasst, der “die Ereignisse von 1915 als Genozid bezeichnet”.



Lehrerverband greift türkischen Premier Erdogan an


Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, hat sich massiv gegen den Vorstoß des türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan für türkische Gymnasien in Deutschland gewandt. “Das ist inakzeptabel und anti-integrativ zu Lasten der hier lebenden jungen Türken”, sagte Kraus gegenüber der “Rheinischen Post”. Der Lehrerverbands-Chef warf Erdogan islamische Expansionsbestrebungen vor und forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu auf, sich sich beim Besuch in Ankara in der kommenden Woche entschieden türkische Einmischungen in deutsche Angelegenheiten zu verbitten. Der Lehrerverband sei nicht dagegen, dass Türkisch als zweite oder dritte Fremdsprache an deutschen Gymnasien gefördert werde, um die Sprachkompetenz der jungen Türken zu stärken. Aber klar sei, dass Deutschland von hier lebenden Türken, bei aller Rücksicht auf kulturelle Herkunft, nicht nur Integration, sondern auch Assimilation verlangen müsse.



Anschlags-Plan auf Erdogan

Die türkischen Sicherheitsbehörden haben nach Medienberichten Hinweise auf Pläne für einen Mordanschlag auf Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan erhalten. Eine Anschlagswarnung sei per E-Mail bei der Polizei eingegangen, berichtete die Zeitung „Vatan“ am Mittwoch. Die Sicherheitsvorkehrungen im türkischen Parlament in Ankara seien deshalb auf die höchste Stufe angehoben worden. Diese war zuletzt beim Besuch von US-Präsident Barack Obama im vergangenen Jahr in Kraft. Den Berichten zufolge suchten Spürhunde im Parlamentsgebäude nach möglichen Sprengsätzen. Auch seien Teile des Parlamentskomplexes vor Erdogans Ankunft dort am Dienstag geräumt worden. Die Polizei habe einige Besuchergruppen nicht in das Gebäude gelassen.