Kurz angespielt – Sonos Play:5

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Quelle: Amazon

Kurz nach dem Erscheinen des Play:5 von Sonos hatte ich die Möglichkeit, diesen im Vergleich mit Play:3 und Play:1 Probe zu hören.

Sechs verbaute Treiber (Lautsprecher) mit jeweils eigenen digitalen Verstärkern versprachen im Vorfeld einiges an Klangerlebnis.

Die Realität empfand ich dann aber doch als recht ernüchternd. Wenn man dem Play:5 eines bescheinigen kann dann, dass es ihm an allen Ecken und Enden an Brillanz fehlt. Über zu wenig Bassanteil kann man sich sicher nicht beschweren bei der Neuauflage des Play:5 aber bei einem Preis von derzeit 579 Euro ist das einfach zu wenig.

Hier sind die Highlights, mit denen der Play:5 von Sonos beworben wird:

  • Sechs speziell entwickelte Treiber mit jeweils eigenem Verstärker
  • Trueplay Tuning liefert einen perfekt auf den Raum abgestimmten, authentischen Sound.
  • Steuern Sie all Ihre Musik und Streaming-Dienste mit einer einzigen App (auf Ihrem Smartphone, Tablet oder Computer).
  • Nutzen Sie ihr WLAN. Kann einfach installiert und im Laufe der Zeit ebenso einfach erweitert werden.
Quelle: Amazon
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Trueplay ist sicher eine nette Sache. Vor Augen halten muss man sich dabei, dass es derzeit noch Applenutzern vorbehalten ist und das Android-Lager damit bis auf Weiteres außen vor bleibt. Also keine allumfassende Neuerung sondern auf den Mikrokosmos aus Cupertino begrenzt.
Fazit: In meinen Augen ist der Play:5 keine wirkliche Konkurrenz zum Play:1 da er sowohl zu groß als auch für mich zu bescheiden im Klang ist. Soundtechnisch schlägt der kleine Play:1 den Play:5 für mich um Längen und preislich ist der Play:5 einfach nur überzogen, angesichts des Sounds, den er zu liefern imstande ist.

Ich bin sicher ein großer Fan von Sonos was den Play:1 angeht. Dieser ist über jeden Zweifel erhaben aber bereits der Play:3 konnte mich nicht überzeugen. Der neue Play:5 tut es am allerwenigsten und daher kann ich dazu auch keine Kaufempfehlung aussprechen.

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