Smartwatch – Nutzlose Gadgets?

Auf Streifzügen durch das Internet und in Elektronikfachmärkten begegnen sie einem in vielen erdenklichen Ausführungen. Die Rede ist von Smartwatches.

Was hat sich die Technikindustrie nicht schon alles ausgedacht, um dem geneigten Anwender das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Der neueste und derzeit anhaltende Trend bei den elektronischen Gadgets stellen die Smartwatches dar. Sie sollen so etwas wie der verlängerte Arm unserer Smartphones sein. Auf den ersten Blick scheint es, als könne man den Armbanduhren etwas abgewinnen, wenn man nicht bei jeder eingehenden Meldung auf dem Smartphone das Teil umständlich aus der Tasche fischen muss. Ein Blick auf die Uhr genügt ja.

Ob das, angesichts der Miniaturdisplays, aber wirklich praktikabel ist, sei mal dahingestellt. Die Systeme stecken noch immer in den Kinderschuhen und ohne Smartphone sind es einfach nur nutzlose Uhren, die nicht mehr können als jeder herkömmliche Chronograph. Allerdings mit dem Unterschied, dass sie im Gegensatz zu einer normalen Armbanduhr täglich ans Ladekabel müssen. Normale Armbanduhren halten im Schnitt mit einer neuen Batterie viele Monate. Dies ist bei Smartwatches zum jetzigen Zeitpunkt reines Wunschdenken.

Ich persönlich brauche keine Verlängerung des Smartphones am Arm herum zu tragen denn von der Optik her kann bislang keine Smartwatch meinen Geschmack treffen. Ein weiteres Gadget, was ständig an den Strom muss, brauche ich auch keines. Solange die kleinen „Technikwunder“ derart von anderen Geräten abhängig sind, bleiben es für mich sinnlose, überteuerte Gadgets, auf die man gut und gerne verzichten kann.

Photo credit: FotoDB.de via Visual Hunt / CC BY-NC-SA

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